Hans Koller verabschiedet sich beim Mariensingen als Dirigent vom Gesangverein Traßlberg und ...
Riesenapplaus für scheidenden Frontmann

Dem Männergesangsverein Traßlberg und Umgebung hörte das Publikum in der voll besetzten Wallfahrtskirche begeistert zu. Bilder: mma (2)
Lokales
Hahnbach
20.08.2015
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Seit 50 Jahren besteht der Gesangverein Traßlberg und Umgebung und bereits seit 45 Jahren erfreuen dessen Stimmen alljährlich am Hochfest Mariä Himmelfahrt einen immer größer werdenden Kreis mit dem Mariensingen in der Wallfahrtskirche. Leider schwang heuer ein wenig Schwermut mit: Ihr Dirigent Hans Koller verabschiedete sich.

Pfarrer Dr. Christian Schulz begrüßte im vollen Gotteshaus den "sehr guten Männerchor" und freute sich zusammen mit Hunderten auf dessen Auftritt. Die 20 Männer begannen ihr Abendlob mit dem "Ave Maria" von Othmar Kist sonor und innig.

Freudig kam der Marienjodler von Lorenz Maierhofer, und der "Stern auf den ich schaue" von Otto Fischer war ein sensibler Hymnus auf den "Herrn, der im Leben trägt und hält".

Das Angelusläuten

"Das Ave Maria der Berge" von Otto Groll schilderte ein Glockengeläut, das Sorge und Leid vergessen lässt. Ein dankbares Gebet war das Spiritual "Oh Herr, welch ein Abend", bei dem Englbert Köhler sich als sicherer Solist bewies. Karl-Heinz Steinfeld hatte die Melodie zu "Die kleine Bergkirche" geschrieben und deren Angelusläuten schien man förmlich zu hören.

Persönliche Spende

Mit einem eigenen stimmigen Text hatten die Traßlberger den "Abendfrieden" von Rudolf Desch versehen, der wusste: "Wohl dem, der eine Heimat hat" und dass man Ruhe finden kann im Bergkirchlein. Hans Koller dankte gerührt für den minutenlangen Applaus und verabschiedete sich als Chorleiter, doch nicht ohne seine traditionelle persönliche Spende, die er Kirchenpfleger Konrad Huber überreichte. Der Vorsitzende des Gesangvereins, Richard Neudecker jun., dankte dem beliebten Dirigenten mit einer DVD von der Generalprobe am Vorabend und meinte: "Hoffentlich bis nächstes Jahr."

Doch gerührt

Zum Abschied trugen die Männer deutlich und doch gerührt eine eigene Textversion von "Dankeschön und auf Wiedersehn" von Gus Anton vor. Und noch einmal dankte ihnen - und besonders Hans Koller - langanhaltend starker Applaus.
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