Hausapotheke kann den Arzt nicht ersetzen

Lokales
Hahnbach
23.11.2015
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"Heute bleibt die Küche kalt", dachten sich über 70 Frauen und kamen zum Frühstück des Katholischen Frauenbundes in den Pfarrsaal. Die Gäste stärkten sich mit regionalen Produkten und fair gehandeltem Kaffee. Bei dem Treffen informierte pharmazeutisch-technische Assistentin Beate Strasser über das Thema "Hausapotheke ... oft Retter in der Not". Ein Medizinschrank sei trocken und kühl sowie außer Reichweite von Kindern und Haustieren zu platzieren, erklärte sie. Er könne aber keinen Arzt ersetzen.

Neben Medikamenten und Verbandsstoffen für Erste Hilfe sollten hier Notfalladressen hinterlegt sein. Wenigstens ein- bis zweimal im Jahr sollte der Bestand auf Verfallsdaten und nicht mehr benötigte Arzneimittel kontrolliert werden. Altmedikamente dürften nicht im normalen Hausmüll entsorgt, sondern müssten in der Apotheke oder an Schadstoffsammelstellen abgegeben werden. Griffbereit sollte ein Fieberthermometer sein. Die Referentin riet zu Hausmitteln wie Hals-, Kartoffel- und Wadenwickel, Tees und Raumbefeuchter sowie Zwiebelsäckchen und Wärmflasche. Als Lektüre empfahl sie "Doktor Erich Kästners lyrische Hausapotheke".
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