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Lokales
Hahnbach
16.02.2015
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Größter Ortsverband im Landkreis ist die Hahnbacher Frauen-Union schon. Mit der Kommunalwahl aber haben die CSU-Damen noch eine weitere Aufwertung erfahren.

Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen stellten sich alle Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahre wieder zur Verfügung. Vorsitzende Evi Höllerer stellte fest, dass die FU in Hahnbach seit 1979 viel bewirkt habe. Als einen Höhepunkt im Jahr 2014 bezeichnete sie den Besuch von Sozialministerin Emilia Müller. Nach der Devise "Jung und Alt können voneinander profitieren" gebe es bei der FU Angebote für alle Altersgruppen: Man habe die Medaillenübergabe an die Neugeborenen organisiert, am Ferienprogramm für die Kinder teilgenommen und Seniorennachmittage veranstaltet. Vier Neuzugänge stehen einem Austritt gegenüber. Der Mitgliederstand wuchs auf 135.

Schriftführerin Margit Rösch wertete im Rückblick als herausragend die Wahl von Evi Höllerer zur 3. Bürgermeisterin. Zum festen Jahresprogramm gehören der Ostermarkt, das Frühjahrskegeln, Ausflugsfahrten sowie die Unterstützung des Pflegekinderfestes des Sozialdienstes katholischer Frauen. Man besichtigte zudem das Müllkraftwerk Schwandorf, nahm mit einem FU-Café am Marktfest und einem Verkaufsstand beim Adventsmarkt teil. Schatzmeisterin Elisabeth Wittkowski berichtete von geordneten Finanzen.

Kreisvorsitzende Brigitte Trummer bezeichnete die Hahnbacher FU als eine politische Spitzenorganisation auf Landkreisebene. Sie stehe für Zuverlässigkeit und beispielhafte Ideen. JU-Vorsitzende Veronika Lindner bedankte sich für die Unterstützung ihrer Aktivitäten. Aus der Sicht von CSU-Ortsvorsitzendem Georg Götz hat die FU einen großen Anteil am guten Gesamtergebnis der Partei bei der Kommunalwahl. Mit der Wahl der drei Kandidatinnen in den Gemeinderat habe ihre kommunalpolitische Kompetenz eine beeindruckende Bestätigung erhalten. HKA-Vorsitzender Franz Erras dankte für die Beteiligung an gesellschaftlichen Veranstaltungen in der Gemeinde.

Bürgermeister Bernhard Lindner informierte über anstehende Projekte. Eine Mammutaufgabe sei der Bau der Kanalisation in Mimbach-Mausdorf und für das Adlholztal. Nach dessen Abschluss werde sich der Gemeinderat mit der Sanierung des alten Kanalnetzes befassen müssen. Ausführlich begründete er die Erhöhung der Abwassergebühren. Die Verschärfung der Richtlinien für die Klärschlammentsorgung werde sich ebenfalls auf die Kosten niederschlagen. In ihrer Vorschau kündigte Evi Höllerer einen Vortrag über Afrika Luz, eine Stadtführung in Amberg und einen Dämmerschoppen an.
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