Josef Rauch als Vorsteher der Jagdgenossenschaft Hahnbach bestätigt - Pachtvertrag einstimmig ...
Hege und Pflege zum Wohle der Natur

Mit Bürgermeister Bernhard Lindner freuen sich die Jagdpächter Martin Wild und Thomas Erras (von links) sowie stellvertretender Jagdvorsteher Thomas Trummer und Jagdvorsteher Josef Rauch (von rechts) und der Vorstand über das gute Verhältnis zwischen Jagdgenossen und Jägern. Bild: ibj
Lokales
Hahnbach
23.04.2015
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Ein gutes Auskommen von Landwirten, Grundstücks- und Waldbesitzern mit den Jagdpächtern zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Hahnbach. Bei den Neuwahlen stellte sich Jagdvorsteher Josef Rauch wieder zur Verfügung.

Rauch berichtete von einem verhältnismäßig ruhigen Jahr. Der Jagdkataster sei durch den Bauernverband zum aktuellen Stand aufbereitet worden. Lediglich kleine Änderungen musste der Vorstand vornehmen.

Die Jagdpächter Thomas Erras und Martin Wild baten die Landwirte, besonders bei der bevorstehenden Frühjahrsmahd der Wiesen um Benachrichtigung, damit frisch gesetztes Rehwild in Sicherheit gebracht werden könne. Der Abschuss sei im letzten Jagdjahr weitgehend erfüllt worden. Feldhasen waren überwiegend Opfer des Straßenverkehrs.

3000 Euro für Wegebau

Neuralgische Punkte seien die Bundesstraße 14 im Bereich Ochsenschlag und das Waldstück an der Straße nach Unterschwaig. Probleme bereite bei der Nachsuche bei Wildunfällen oftmals die sehr abweichende Meldung der Örtlichkeit.

Bei Federwild zeige sich eine leichte Erholung der Bestände. Insgesamt gehe es darum, das Jagdrevier zum Wohle der Natur zu hegen und zu pflegen. Ein immer größeres Problem würden freilaufende Hunde. Über ihre Hinterlassenschaften, besonders in Wiesen, klagen die Landwirte. Dem Antrag der Jäger, den bestehenden Pachtvertrag zu den bisherigen Bedingungen um weitere neun Jahre zu verlängern, wurde von der Versammlung mit großer Mehrheit stattgegeben. Aus der Jagdpacht fließen heuer 3000 Euro zur Instandhaltung der Waldwege. Welche Abschnitte vordergründig in Frage kommen, werde der Vorstand entscheiden.
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