Jubilierende Trompetenklängen begrüßten die Ehejubilare zu einer
Ehe ein Geben und Nehmen

Lokales
Hahnbach
03.12.2014
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Feierstunde in der Pfarrkirche. Dort wiederholten die Paare ihr vor Jahrzehnten gegebenes Versprechen.

(mma) "Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt", hörten Eheleute beim abendlichen Gottesdienst, von denen einige bereits diamantene Hochzeit feiern durften.

Pfarrer Dr. Christian Schulz und der Pfarrgemeinderat hatten zu der Messe und anschließend in den Pfarrsaal eingeladen. Sophia Hofmann an der Trompete, Renate Werner an der Orgel und die Singgemeinschaft St. Jakobus umrahmten die festliche Stunde.

Pfarrer Schulz verwies auf die untrennbare Verbindung zwischen der Liebe Gottes und derjenigen der Menschen. "Im Ehesakrament zeigt sich besonders die Göttlichkeit der Liebe, die lebenslang ein Geben und Nehmen ist", wusste er. Es sei ganz normal, dass in Laufe eines Ehelebens nie alle Erwartungen erfüllt werden könnten.

Dazu gehöre, dass man enttäuscht werde und auch Schmerzen, Hingabe und ein Sich-Zurücknehmen aushalten müsse. Könne man aber aus der Quelle Jesu Christi schöpfen, so ströme immer wieder neue Kraft zu. Diese zeige sich in Geduld, gegenseitigem Verzeihen und einem Dasein in unverbrüchlicher Treue.

Der Geistliche bedankte sich bei den Jubilaren, "dass sie mit ihrem Zusammenstehen auch ein Zeugnis für die lebendige Kirche geben, die sich auf dem Weg in eine ewige Zukunft weiß". "Verlieren Sie sich auch weiterhin nie aus den Augen und dem Herzen", wünschte er und erbat Gottes Kraft und Liebe für jeden Augenblick.

Gemeinsam erneuerten die Paare ihr Eheversprechen, ehe sie den Segen erhielten. Pfarrgemeinderatssprecher Markus Hubmann griff in den Fürbitten die Anliegen der Paare auf und lud in den Pfarrsaal zum gemütlichen Beisammensein ein.
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