Mit Erotik aus der Hüfte

Lokales
Hahnbach
22.01.2015
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Es war ein Ausflug ins Traumland. Dort begegneten die Teilnehmer auch den Sexboys. Das klingt verruchter als es war. Tatsächlich war's für die Beteiligten vor allem eins: eine echt narrische Gaudi.

"Traumland" hieß das Motto beim Gemeindeball. Dorthin entführten die Band Nachtwerk, die Sulzbach-Rosenberger Knappnesia und die Sexboys vom Burschenverein. Begrüßt von Franz Erras, dem Vorsitzenden des ausrichtenden Kulturausschusses, und frei nach der Devise "Macht euch locker", ausgegeben von Bürgermeister Bernhard Lindner, wurde im Rittersaal flott getanzt und munter geplaudert.

Bussi für den Neuen

Die Sulzbach-Rosenberger Faschingsgesellschaft kam mit ihrem Prinzenpaar Johanna I. und Joachim II., ihrem Elferrat und einem Showtanz der Garde zum Thema One-Hit-Wonders. Abwechslungsreich in Choreographie und in phantasievollen Kostümen traten die 20 Tänzer auf. Sogar etliche akrobatische Hebefiguren hatten ihre Trainerinnen Daniela Merkl und Heike Richthammer mit ihnen einstudiert: Das Publikum quittierte dies mit Szenenapplaus.

Für Bürgermeister Bernhard Lindner war es der erste Gemeindeball als Marktoberhaupt - und prompt wurde er mit dem Faschingsorden der Knappnesia ausgezeichnet, garniert mit einem Küsschen Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Johanna I. Einige Tanzrunden später kündigte Markus Rauch vor allem für die Damen fünf "Sexboys" an. Die würden "das Schiff schon schaukeln", prophezeite er. Sascha Rösl, Christian Seifert, Tobias Christau und Michael Rösch schauten gefährlich drein über die Banditentücher über ihren Gesichtern: Sie kamen als die Daltons, Joe, Jack, William und Averell. Aber Lucky Luke alias Christoph Reichert mit Jolly Jumper, seinem Plüsch-Hengst auf Rollen, und der Zigarette im Mundwinkel hatte alle(s) fest im Griff.

Zugabe muss sein

Zwar beschränkte sich die Erotik der Burschen dann auf Hüftschwünge und elastische Körperbewegungen. Doch die von Gabi Ertl einstudierte Choreographie zu Melodien aus "Der Schuh des Manitou" und mit Elementen des Line-Dance kam trotzdem sehr gut an. Begeistert erklatschten sich die Ballbesucher sogar eine Zugabe, bevor Lucky Luke die "ach so schlimmen notorischen Ganoven" endgültig in die Bar abführen konnte.
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