Publikum wie eine Wand

Die Zuschauer in der Josef-Graf-Halle in Hahnbach werden von "ihren" Volleyballerinnen in dieser Saison verwöhnt. Nur eine Niederlage bisher in fünf Spielen bedeutet Platz drei in der Bayernliga. Bild: Ziegler
Lokales
Hahnbach
20.11.2015
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Wieder ein Doppelspieltag für die Volleyballerinnen des SV Hahnbach. Aber dieses Mal ist es fraglich, ob sie erneut die maximale Punktzahl erreichen.

Ein weiterer Doppelspieltag steht für die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Bayernliga Nord auf dem Programm. Am Samstag, 21. November, empfangen sie um 20 Uhr das Tabellenschlusslicht TSV Abensberg in der Josef-Graf-Halle, am Sonntag, 22. November, geht die Reise zum TSV Feucht. Spielbeginn in der Zeidlerhalle, Schulstraße 26a, ist um 15 Uhr. Gegen den TSV Abensberg steht Trainer Sigi Meier letztmals für längere Zeit der gesamte Kader zur Verfügung. Wie beim letzten Doppelpack will er auch dieses Mal die Spielanteile auf alle Akteure verteilen. Ob es allerdings wieder zur Maximalausbeute von sechs Punkten reicht, wird maßgeblich von der Einstellung seiner Damen abhängen. Deswegen fordert er gegen die Niederbayern eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spieldauer hinweg.

Denn gerade die Begegnungen gegen die vermeintlichen Außenseiter verführen oftmals dazu, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Am Sonntag in Feucht und für den Rest der Vorrunde müssen die Vilstalerinnen dann ausbildungsbedingt auf die etatmäßige Außenangreiferin Sandra Ringel verzichten. Die Damen des TSV Feucht um Trainer Armin Hoefer gehörten lange Jahre dem bayerischen Oberhaus an, ehe sie 2012 auf Bezirksebene einen Neuanfang starteten. Nun sind sie wieder zurück in der Bayernliga und liegen derzeit nur einen Rang hinter dem SVH auf Platz vier. Das Feuchter Publikum ist für seinen Enthusiasmus bekannt und wird wie eine Wand hinter seinem Team stehen.

Für die Hahnbacherinnen um Kapitänin Anna Dotzler wird es entscheidend darauf ankommen, wie sie ins Spiel finden. Mit einem weiteren Sieg könnte man sich an der Tabellenspitze festsetzen und Kontakt zu den Teams aus Neudrossenfeld/Hollfeld und Marktredwitz halten.
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