Sanierung Kindertagesstätte St. Josef einen Schritt weiter
Ein Aufzug wird noch geprüft

Lokales
Hahnbach
14.12.2015
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Der Abschluss einer neuen Betriebsträgerschafts-Vereinbarung für die Kindertagesstätte St. Josef war Thema im Marktgemeinderat. Ein solcher Vertrag ist erforderlich, um vom bischöflichen Ordinariat die Zustimmung für die von der katholischen Kirchenstiftung beabsichtigte energetische Sanierung des Gebäudes zu bekommen. Die Kosten dafür werden auf rund 510 000 Euro geschätzt.

Pläne vorgestellt

Kirchenpfleger Konrad Huber erläuterte den Räten anhand von Bauplänen ausführlich die Überlegungen der Kirchenverwaltung. Nach Abzug der staatlichen Förderung und des Anteils der Kirchenstiftung müsste der Markt Hahnbach Kosten in Höhe von 204 000 Euro übernehmen. Die neue Vereinbarung wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Sie kann nach 25 Jahren von den Vertragsparteien zum Ende eines Kindergartenjahres (31. August) gekündigt werden. Mit entsprechender Betriebserlaubnis vom Landratsamt und Berücksichtigung der aktuellen Verhältnisse sollen 75 Kindergarten-, 12 Krippen-, 15 Schulkinderbetreuungs- sowie 15 Hortplätze und sechs Plätze für von Behinderung bedrohte Kinder als bedarfsnotwendig gelten.

Zum nachdrücklichen Wunsch des Gremiums, einen Aufzug einzubauen, wird an die Kirchenverwaltung ein Antrag gestellt: Im Planungsprozess sollen dies Fachfirmen und Architekten prüfen, Umsetzungsvorschläge sowie eine Kostenschätzung einholen.

Ausschüsse neu besetzt

Weil für den verstorbenen Gemeinderat Heinz Schall Otto Weiß nachgerückt ist, musste die Besetzungen der Ausschüsse neu geregelt werden. Einstimmig berufen wurden Otto Weiß in den Bau- und Umweltausschuss, Dominik Sachsenhauser in den Haupt- und Finanzausschuss, Georg Götz in die Gemeinschaftsversammlung und Angelika Roderer-Bauer als Vertreterin des Marktes in den Hahnbacher Kulturausschuss.

Zur Bedarfsermittlung im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm werden für das Sanierungsgebiet Marktkern Hahnbach angemeldet: als Einzelvorhaben die Modernisierung des Wohn- und Geschäftshauses Hauptstraße 84 (Oberer Torbereich) mit 1 250 000 Euro, für kommunales Förderprogramm, städtebauliche Beratung und Honorar Sanierungsträger insgesamt 45 000 Euro sowie für das Konzept interkommunales Leerstandsmanagement (AOVE) 15 000 Euro.
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