"Spurensuche" als Motto der vorweihnachtlichen Feier
Suche nach Gott

Lokales
Hahnbach
18.12.2014
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Unter dem Titel "Spuren - Spurensuche" stand die vorweihnachtliche Feier für Kranke und Menschen mit Behinderung in der Marktgemeinde im Rittersaal. Zu einer heimeligen Stimmung trugen die Geschwister Ingeborg Fenk-Hillen und Edith Hillen mit ruhiger Flötenmusik bei.

Zum Thema des Nachmittags meinte Hannelore Schuster, dass das ganze Leben - sowohl für Kranke als auch Gesunde - aus einem ständigen "Sich-Aufmachen" und "Neu-Beginnen" bestehe. Mit der Geburt falle der Startschuss für den Lebensweg der Menschen. Sehr vielfältig seien die Spuren, die hinterlassen werden. Entscheidend sei, wonach gesucht werde. Im Advent gehe es um die Suche nach Gott, sie lasse sich in vielen kleinen Zeichen und Taten entdecken. Auch die Geschichte von einem einfachen Bleistift und das afrikanische Märchen über "Rafiki und Tambu" griffen den Leitgedanken der adventlichen Feier auf.

Bürgermeister Bernhard Lindner, betonte, dass die oftmals problematische Arbeit an den Mitmenschen höchste Anerkennung verdiene. Mit dem Zurückstellen eigener Interessen und etwas weniger Egoismus wären die Sorgen mancher Menschen besser zu verstehen. Gegenseitige Hilfe lasse viele Probleme leichter ertragen. Für Kulturausschuss-Vorsitzenden Franz Erras, so ein Statement von ihm, praktiziere die Behindertenbetreuung Nächstenliebe offensichtlich. Das gelte ebenso für das Ehrenamt allgemein.
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