Tagesordnung zügig abgearbeitet - Alle Beschlüsse einstimmig gefasst - Bei einigen Vorhaben ...
Ausschuss gibt grünes Licht für Bauprojekte

Lokales
Hahnbach
18.06.2015
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Trotz einer überraschend umfangreichen Tagesordnung ging die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses zügig über die Bühne. Das Gremium fasste alle Beschlüsse ohne Gegenstimme.

Dabei machten es sich die Räte nicht einfach beim Vorbescheid für den Neubau eines Betriebsgebäudes mit Wohnung von Magdalena Vucko-vic im Gewerbegebiet Laubberg-Süd. Der Baukörper muss auf zwei Vollgeschosse beschränkt werden. Dabei müssen Gewerbe und Wohnung geschossweise getrennt werden, wobei sich Letztere in Grundfläche und Baumasse Ersterer unterordnen muss.

Biotop nicht tangiert

Das gemeindliche Einvernehmen erhielt Werner Götz für einen Vorbescheid zum Bau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Mimbach 114. Zwar liegt das Vorhaben außerhalb des im Hahnbacher Flächennutzungsplan als bebaubar ausgewiesenen Bereiches, würde sich jedoch in die vorhandenen Immobilien einreihen. Das daran anschließende, kartierte Biotop wird räumlich nicht tangiert. Sofern das Landratsamt die Aufstellung eines Bauleitplanes verlangt, wird die Ausweisung von drei Parzellen angestrebt. Dem Antrag von Peter Wagner zum Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Ursulapoppenricht, Alte Dorfstraße, stimmten die Räte ebenfalls zu. Die Ver- und Entsorgung (Wasser und Abwasser) muss über das Stammgrundstück erfolgen. Um eine separate Zufahrt zu bekommen, muss ein gemeindliches Grundstück genutzt werden: Dazu muss ein Erschließungs- und Pachtvertrag geschlossen werden. Die erforderlichen Baumaßnahmen muss der Antragsteller in eigener Verantwortung organisieren und finanzieren.

Fischer dürfen anbauen

Keine Einwände gab es gegen die Pläne des Fischereivereins zum Anbau an die bestehende Fischerhütte in der Umgehungsstraße 15. Das von der Marktgemeinde gepachtete Grundstück liegt in einem Sondergebiet für Sport- und Freizeitnutzung. Damit ist die Erweiterung zulässig.

Für den Aufbau zweier Schleppdachgauben und einer Satteldachgaube auf seinem Haus in der Gartenstraße wurde Hubert Daubenmerkl von den Vorgaben des Bebauungsplans befreit. Sein Vorhaben erschien den Bürgervertretern städtebaulich vertretbar und entspricht der Eigenart der Umgebung.

Weitere Bauanträge wurden ohne Auflagen abgesegnet:

Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage von Kerstin Doren in Süß, Am Gartenacker

Eine Dachgaube auf dem Wohnhaus von Helga und Winfried Hering in Luppersricht

Bau einer Lager- und Unterstellhalle von Bernd Bäumler, Umgehungsstraße, am Weiherfeld

Neubau eines Carports mit drei Stellplätzen von Monika Härtl in Oberschalkenbach

Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle und Abbruch eines Vorgängergebäudes von Manfred Bauer in Schalkenthan.
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