Übergangsklasse für 17 Flüchtlingskinder in Hahnbach
Schwerstarbeit

Eine Landkarte im Klassenzimmer gibt Aufschluss, aus welchen Ländern die Kinder kommen. Mit Richard Reisinger (rechts) hatten sie keine Probleme, dies anzuzeigen. Mit im Bild (von links) Bürgermeister Bernhard Lindner, Schulamtsdirektor Peter Junge und Rektor Heinz Meindl. Bild: gf
Lokales
Hahnbach
08.02.2015
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(gfr) In einer Übergangsklasse sind 17 Flüchtlingskinder (2. bis 4. Jahrgangsstufe) aus den Gemeinden Hahnbach, Vilseck und Freihung an der Grundschule Hahnbach zusammengefasst, betreut von Maria Liebig und Alexandra Baldauf. Unterrichtet wird in Deutscher, teilweise in Englisch, vielfach auch per Bildtafeln und Handzeichen. Aus der Ukraine, dem Kosovo, Rumänien, Albanien und Ungarn kommen die Kinder. Nun machten sich Landrat Richard Reisinger und Schulamtsdirektor Peter Junge ein Bild von der "multinationalen" Klasse. Bürgermeister Bernhard Lindner meinte, der Unterricht für Kinder aus verschiedenen Nationen sei eine Herausforderung für die Lehrkräfte. Er habe sich überzeugt davon, dass das Angebot von den Mädchen und Buben angenommen werde. Hier werde pädagogische Schwerstarbeit geleistet, betonte Junge. Aber die Kinder seien gut aufgehoben. Seine Behörde werde den Lehrkräften zusätzliche Fortbildungsangebote unterbreiten.

Verständigungsprobleme seien zu lösen, so Rektor Heinz Meindl. Er meinte, die Klasse wachse zusammen. Die Unterbringung von Flüchtlingen obliege dem Landkreis, betonte Reisinger. Am stärksten betroffen seien Kinder, die aus ihrem Freundeskreis gerissen wurden. Diese müssten besonders betreut werden. Beste Möglichkeit, sie zu integrieren, biete eine gute Schulbildung.
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