Verkehrsunfall bei Hahnbach: 76-Jährige und US-Bürger schwer verletzt
Nur die Rettungsschere hilft

Beim Ford Focus des 78-jährigen Unfallverursachers mussten die Rettungskräfte das Dach abtrennen, um den Mann und seine 76-jährige Ehefrau schonend aus dem Auto bergen zu können. Beide Autos waren nach dem heftigen Zusammenprall Totalschäden. Bilder: gf (2)
Lokales
Hahnbach
26.03.2015
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Gewaltige Schadensbilanz nach einer simplen Vorfahrtsmissachtung: drei Verletzte, zwei davon schwer, sowie ein Schaden an den Autos von mehr als 20 000 Euro. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 10.30 Uhr auf der Bundesstraße 14 am Ortsausgang von Hahnbach in Richtung Gebenbach.

Ein 78-jähriger Hahnbacher kam mit seinem Ford Focus auf der Staatsstraße 2120 aus Richtung Amberg und wollte an der Kreuzung mit der Bundesstraße 14 nach links in Richtung Hahnbach einbiegen. Was er übersah: Vorfahrt hätte dabei ein Ford Fiesta gehabt, mit dem ein 52-jähriger US-Amerikaner aus Hahnbach herauskam. Die beiden Autos prallten im Kreuzungsbereich heftig zusammen. Der Unfallverursacher erlitt leichtere Verletzungen, seine 76-jährige Ehefrau sowie den US-Bürger erwischte es schlimmer.

Um die Verunglückten retten zu können, mussten die alarmierten Feuerwehren aus Hahnbach und Sulzbach-Rosenberg das Dach des Ford Focus mit einer hydraulischen Rettungsschere abtrennen. Drei Rettungsteams und ein Notarzt betreuten die Patienten an der Unfallstelle, bevor sie in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Da der Ford Fiesta ein Dienstfahrzeug der US-Armee ist, kam auch die US-Militärpolizei aus Vilseck zur Unfallaufnahme. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Sulzbach-Rosenberger Polizeiinspektion auf etwa 22 000 Euro.

Während der Rettungsarbeiten hatten die Feuerwehren die B 14 total gesperrt. Zu größeren Behinderungen kam es allerdings nicht.
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