Von der Keller- zur Spezialfirma

Lokales
Hahnbach
19.09.2015
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Um den Kontakt zu heimischen Mittelstandsfirmen herzustellen und sich ein Bild ihrer Produkte zu machen, besuchte Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl mit Mitgliedern der Hahnbacher SPD die Förster Kunststofftechnik GmbH im Gewerbegebiet Laubberg Süd. Was sie zu sehen bekamen, beeindruckte sie.

Strobl betonte, wie wichtig der Kontakt der Politik vor allem auch zu mittelständischen Firmen sei. Bevor Geschäftsführer Daniel Weidner die Produktpalette seines Betriebes vorstellte, erläuterte er dessen Entstehung und Philosophie. So entstand die Firma aus einem Keller und entwickelte sich innerhalb von 15 Jahren zu einem Unternehmen, das 30 Personen beschäftige.

Gutes Betriebsklima

Weidner: "Die Firma zeichnet sich vor allem auch durch ein gutes Betriebsklima aus. Da die Umweltauswirkungen minimiert werden sollen, haben wir als eine der ersten im Landkreis ein Umweltmanagementsystem eingeführt." Besonderes Augenmerk werde auf Energieeinsparung gelegt. So könne beispielsweise durch die Nutzung der Abwärme der Maschinen vollständig auf eine Heizung in den Betriebsräumen verzichtet werden. Förster Kunststofftechnik bietet auch Ausbildungsplätze zum Verfahrensmechaniker an. "Größter Wert wird auf Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten gelegt."

Dies belege auch die Zertifizierung des Arbeitsschutzmanagement-Systems, erklärte der Geschäftsführer. Überrascht waren die Gäste bei der Führung durch die Fertigungshallen von der Größe der Maschinen und deren Automation. Die große Produktpalette und die Präzision ihrer Herstellung waren für viele neu.

Die Kunden sind im Bereich Sportartikel, Büromöbel und hauptsächlich in der Elektroindustrie zu finden.
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