Vorsitzender spricht bei der Hahnbacher SPD über die Tafel-Arbeit - Langjährige Genossen ...
Eigentlich eine Aufgabe der Politik

Lokales
Hahnbach
01.07.2015
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Langjährige Genossen hat der SPD-Ortsverein bei einer Mitgliederversammlung im Gasthaus Zum Goldenen Löwen in Süß geehrt. Anerkennung für 45 Jahre Parteizugehörigkeit galt Walter Schmid und für 30 Jahre Heidi Vetter. Ortsvorsitzende Hermine Koch berichtete über die Arbeit im Gemeinderat, die Amberger Tafel stellte deren Vorsitzender Bernhard Saurenbach vor.

Bewegung im Pausenhof

Aus der Gemeinde berichtete die Vorsitzende, dass nun endlich mit der Neugestaltung des Grundschul-Pausenhofes Anreize für Spiel und Bewegung zum Wohl der Kinder geschaffen würden. Der SPD-Antrag zum Bau eines Gehweges an der B14 zum Gewerbegebiet am Osterbrunnen sei wegen Problemen beim Grunderwerb aufgeschoben worden. Die Anschaffung von LED-Beleuchtung für Hallenbad, Rathaus und die AOVE-Räume werde positiv gesehen, da sich die Kosten dafür bald amortisierten. Themen für die Zukunft seien die Ausweisung eines Baugebiets in Hahnbach West/III und, soweit es entsprechende Förderungen gebe, eine kleine Neugestaltung an der Vils im Bereich der Gockelwiese.

Bernhard Saurenbach gab dann Einblick in die Arbeit der Tafel-Ehrenamtlichen und in die Lebenssituation jener Menschen, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Im berechtigten Personenkreis seien aktuell 750 Haushalte mit rund 2000 Personen als Kunden registriert. Der Großteil komme aus der Stadt Amberg, da sich Landkreisbewohner die Fahrt dorthin nicht leisten könnten. 95 Ehrenamtliche gewährleisten die Logistik bei der Besorgung und Verteilung von Lebensmitteln aus 70 Märkten, Bäckereien und Metzgereien.

Noch mehr Bedürftige

Ziel sei es vor allem, die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen, Kindern aus sozial schwachen Familien Lebens- und Bildungschancen zu eröffnen und Senioren zu einem verdienten Stellenwert in der Gesellschaft zu verhelfen. Dies sei eigentlich Aufgabe der Politik.

Man müsse sich darauf einstellen, dass die Zahl der Hilfesuchenden steigen werde. Auch anerkannte Asylbewerber, die keine Arbeit fänden, obwohl es viele freie Stellen gäbe, würden dazu kommen. Hermine Koch würdigte den Tafel-Dienst mit einer Spende von 250 Euro.
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