Wer beim Kneippverein Mitglied ist, muss künftig pro Jahr fünf Euro mehr Beitrag zahlen. Auf Kritik stieß das bei der
Becken kann so nicht bleiben

Mit Urkunden und Blumengutscheinen dankten Vorsitzende Rosi Weidner (links) und stellvertretende Vorsitzende Marianne Falk (rechts) den Geehrten für ihre Vereinstreue: Barbara Puff (Zweite von links), Hildegund Eck (Mitte) und Martina Wawersig (Zweite von rechts). Bild: ibj
Lokales
Hahnbach
22.03.2015
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Hauptversammlung nicht. Dafür aber der Zustand des Wasserbeckens beim Sportgelände.

(ibj) Das Wasserbecken am Sportgelände beschäftigte die Mitglieder des Kneippvereins bei der Hauptversammlung. In den vergangenen Jahren habe es sich zu einem Dauerbrenner entwickelt. Der derzeitige Zustand und das stark eingetrübte Wasser machten eine angenehme Nutzung aber nicht mehr möglich. Auch mutwillige Verunreinigungen des Wassers und des Umfeldes seien untragbar. Mit Nachdruck wolle der Verein bei der Gemeindeverwaltung darauf hinweisen.

Aktuell 274 Mitglieder

Bei dem gut besuchten Treffen blickte Vorsitzende Rosi Weidner auf ein Jahr mit vielen Aktivitäten zurück. Mit aktuell 274 Mitgliedern sei die Gemeinschaft im Hahnbacher Vereinsleben eine feste Größe. Für 25-jährige Zugehörigkeit wurden Hedwig Bauer, Hildegund Eck, Margot Kredler, Susanne Maul, Barbara Puff und Martina Wawersig geehrt.

Schriftführerin Hannelore Schuster gab einen ausführlichen Rückblick. Das ganze Jahr über fanden Gymnastikstunden für Frauen ab der zweiten Lebenshälfte statt, allgemeine Gymnastik für Frauen und Männer, Rückenschule und rhythmische Gymnastik rundeten das Programm ab.

Auf großen Anklang stoße die Wassergymnastik unter Leitung von Markus Wagner und Bettina Buscholl. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt sei die gemeinsame Geburtstagsfeier aller Jubilare. Als zünftige Veranstaltung bezeichnete Schuster das Weinfest. Sie erwähnte auch die von Elisabeth Märtin geplanten Wanderungen. Zum Jahresabschluss trafen sich Mitglieder mit Übungsleitern, Vorturnern und Vorstand im Klostergewölbe. Ein herber Schlag war der Tod von Übungsleiterin Gerlinde Erras.

Künftig 25 Euro pro Jahr

Schatzmeisterin Brigitta Heidlinger berichtete von steigenden Ausgaben wie Abgaben an den Kneippbund und Versicherungsbeiträge. Um diese einigermaßen auffangen zu können, beschloss die Versammlung einstimmig die Erhöhung des Jahresbeitrags um fünf auf 25 Euro.

Ein Vortrag der ortsansässigen Podologin Ursula Pozywio hatte das Thema "Gesunde Füße" zum Inhalt. Sie seien im wahrsten Sinne des Wortes zwei wichtige Säulen im Leben des Menschen. Durchschnittlich würden etwa 160 000 Kilometer im Leben eines Menschen von den Füßen zurückgelegt. Sie sollten deshalb auch entsprechend gepflegt werden. Bei 80 Prozent der Bevölkerung gäbe es Fußprobleme. Sie begännen vielfach schon im Kindesalter.

Ursache seien oft falsche Schuhe. Sie sollten nicht zum persönlichen Aussehen oder zum Geldbeutel passen, sondern zum Fuß. Ausführlich erläuterte Pozywio Praktiken und Methoden der Behandlung.
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