Bauausschuss Hahnbach
Zu viel Samenabwurf

Politik
Hahnbach
17.06.2016
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Mit reichlich unangenehmer Thematik hatte sich der Hahnbacher Bau- und Umweltausschuss auseinanderzusetzen.

In einer Ortsbesichtigung machten sich die Mitglieder des Gremiums ein Bild von der Unterhaltsproblematik mit Spitzahorn-Bäumen. Ihr erheblicher Samenabwurf von bis zu 100 Sämlingen pro Quadratmeter sei eine nahezu unzumutbare Belastung für die Eigentümer der Anliegergrundstücke.

Entsprechend eines Vorschlages eines Fachunternehmens wurde mit 10:1 Stimmen entschieden, im Bereich der Amberger Straße zwei Spitzahornbäume aufgrund des vorhandenen privaten Baum- und Strauchbewuchses ohne Ersatz und im Bereich Frohnbergstraße - Ecke Birkenweg einen Baum zu entfernen und durch die Anpflanzung einer Säulenhainbuche zu ersetzen.

Bei einer weiteren Besichtigung ging es um die Wiedervorlage betreffs eines Wohnhauses mit flach geneigtem Dach und vorgesetzter Attika in Dürnsricht. Das Landratsamt teilte dazu in einer Stellungnahme mit, dass das Einfügen des Bauvorhabens in die näheren Umgebung nicht durch die Dachform oder Dacheindeckung definiert wird. Das gemeindliche Einvernehmen für die Bauvoranfrage wurde erteilt, aber aufgrund der Lage die Errichtung eines Satteldaches empfohlen. Zum Bauantrag für die Errichtung einer Dachgaube in zimmermannsmäßiger Ausführung in Ursulapoppenricht wurde festgestellt, dass die im Bebauungsplan festgesetzte Ansichtsfläche von maximal 1,50 Quadratmeter wesentlich überschritten wurde. Ebenso die Verkleidung nicht der Dacheindeckung angepasst ist und das Ganze ohne Baugenehmigung errichtet wurde.

Mit 9:2 Stimmen drückte das Gremium sozusagen ein Auge zu und erteilte dem Bau der Schleppgaube nachträglich sein Einvernehmen.

Die Einziehung einer Teilstrecke des Rohrgrabenweges in der Gemarkung Ursulapoppenricht wurde verfügt und die neu hergestellte Teilstrecke zum öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmet.
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