Erschließung von Hahnbach West hat begonnen
Spatenstich für neues Bauland

Mit dem offiziellen Spatenstich von (von links) Bauleiter Georg Rumpler (Büro Renner), Bauamtsleiter Christian Gräßmann, Geschäftsführer Werner Renner, Geschäftsstellenleiter Josef Bauer, Bürgermeister Bernhard Lindner, Bauleiter Michael Feit, Polier Stefan Wiesnet (Firma Markgraf) sowie Projektbetreuer Freddy Leberkern (Erschließungsträger KFB) hat die Erschließung des neuen Hahnbacher Baugebiets begonnen. Bild: ibj
Politik
Hahnbach
28.04.2016
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Große Baumaschinen und Fahrzeuge waren angerollt: Im neuen Baugebiet Hahnbach/West III hat mit dem offiziellen ersten Spatenstich die Erschließung begonnen.

"Das Gebiet liegt privilegiert am Gegenhang zum Frohnberg", schwärmte Bürgermeister Bernhard Lindner von der Lage. Was noch fehlt, ist ein Straßenname (siehe "Im Blickpunkt"). Nach Inkrafttreten des Bebauungsplans wird nun die vom Ingenieurbüro Hartmann & Renner Consult erstellte Erschließung für den ersten Bauabschnitt umgesetzt. Der Marktgemeinderat hat die Bauarbeiten dazu an die Firma Markgraf aus Weiden vergeben.

Bis Ende Juli sollen die Arbeiten beendet werden, "damit bis zum Frohnbergfest alles fertig ist und der Pkw-, Rad- und Fußverkehr auf der Frohnbergstraße durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt wird", sagte Bürgermeister Lindner.

Nach Ansicht der Baufachleute bestehen hierfür durch ein ideales Baugelände und eine Planung nach ökologischen Grundsätzen, insbesondere mit Entwässerung im Trennsystem, gute Voraussetzungen. Auch die Beschaffenheit des Untergrunds lasse keine Probleme bei den Bauarbeiten erwarten.

30 Grundstücke


Parallel dazu wird auch das angrenzende Teilstück der Flurstraße ausgebaut. Entscheidende Grundlage für das Projekt waren der Erwerb eines 43 000 Quadratmeter großen Grundstücks von der Gemeinde und die Ausweisung mit den anliegenden Flächen als Bauland. So werden nun im ersten Abschnitt 30 Grundstücke zwischen 500 und 680 Quadratmeter auf dem gemeindeeigenen Areal baureif gemacht.

Knapp über die Hälfte ist inzwischen an Bauwillige verkauft. Im Preis von 108 Euro pro Quadratmeter sind die Beiträge für Straßen-, Wasser- und Kanalerschließung ebenso wie für den naturschutzrechtlichen Ausgleich, die Baureifmachung und die Grundstücksvermessung enthalten. "Wir verlegen im Zuge der Baumaßnahme auch eine bisher über das Grundstück verlaufende Stromleitung in die Erde", informiert Bauamtsleiter Christian Gräßmann. Glaserfaseranschlüsse für schnelles Internet würden ebenfalls bereits mit erstellt. Besonderen Wert legt die Gemeinde beim Verkauf der Grundstücke auf Kinderförderung: So erhalten Käufer je kindergeldberechtigtem Sprössling einen Nachlass von 1000 Euro auf den Grundstückspreis.

Viele Freiheiten haben die Eigentümer bei der Gestaltung. Als Gebäudetypen sind vier Formen mit höchstens zwei Geschossen zugelassen. Möglich seien auch eine Doppelhaus-Bebauung sowie eine Zusammenfassung zu größeren Parzellen. Jedes Grundstück wird mit einer notariell eingetragenen Bauverpflichtung belegt. Diese ist erfüllt, wenn der Erwerber innerhalb von drei Jahren den Rohbau für ein eigengenutztes Wohngebäude errichtet. Andernfalls besteht für die Gemeinde ein Rückkaufrecht.

Auf Wunsch erhält der Käufer eine kostenlose Beratung für eine altersgerechte und barrierefreie Ausführung von Grundstück und Gebäude. Weitere Informationen zu Kaufabwicklung und Formalitäten gibt es im Rathaus bei Bauamtsleiter Christian Gräßmann (09664/91 34 22).

Im BlickpunktFür die neue Hahnbacher Ringstraße wird der Marktgemeinderat noch einen Namen festlegen. Wer dafür einen Vorschlag machen möchte, kann eine E-Mail an markt@hahnbach.de senden. Die Ideen würden dann dem Marktgemeinderat vorgelegt, kündigte Bürgermeister Bernhard Lindner an: "Voraussetzung ist, dass der Name in der Gemeinde noch nicht existiert." (ibj)
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