Hahnbach vor gewaltigen finanziellen Herausforderungen
Wink mit Zaunpfahl an Staatssekretär Füracker

Politik
Hahnbach
20.10.2016
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Anlässlich des Besuchs beim CSU-Jubiläum (AZ berichtete) gab die Marktgemeinde für Staatssekretär Albert Füracker einen Empfang im Rathaus. Bürgermeister Bernhard Lindner begrüßte ihn als einen Politiker mit "kommunalpolitischem Stallgeruch". Der Rathauschef stellte in Anwesenheit von Räten aller Fraktionen die Gemeinde und deren wesentliche Investitionen vor. Mit einem Rekordhaushalt von 15,7 Millionen Euro habe die Kommune gewaltige finanzielle Herausforderungen zu meistern. Bis 2018 sollen alle 27 Gemeindeteile ans Kanalnetz angeschlossen sein. Die Breitbandverkabelung sei im vollen Gange und mit dem höchstmöglichen Fördersatz bedacht worden. Die aufwendige Schulsanierung stehe kurz vor dem Abschluss. Als Zukunftsprojekte nannte Lindner den Umbau des ehemaligen Scharf-Anwesens zur Gemeindebücherei mit Förderung durch das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) und das Projekt "Vils erleben" mit Bezuschussung durch die LAG-Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach. Wie der Staatssekretär erklärte, wisse er als Kenner des ländlichen Raumes und der Kommunalpolitik, wo die Gemeinden der Schuh drückt. Die Lebensqualität der Bürger entscheide sich in den Kommunen. Derzeit gehe jeder dritte Euro des Staatshaushalts dorthin. Die Marktgemeinde sehe er auf dem richtigen Weg. Zur Erinnerung an seinen Besuch verewigte sich Füracker im Gästebuch und bekam vom Bürgermeister eine Chronik des Marktes überreicht. Bild: ibj

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