Laut Behörden keine Einschränkung für Amberger Straße und Wüstenauer Weg möglich
Zone 30 bleibt ein Wunsch

Politik
Hahnbach
06.08.2016
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Die Amberger Straße wird keine nur für Anlieger freie Zone. Dieser Antrag der Anwohner wurde im Zuge einer Verkehrsschau zusammen mit der Fachbehörde des Landkreises und den Polizeiinspektionen Amberg und Sulzbach-Rosenberg abgelehnt.

Diese Info gab es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, der sich auch mit den Ursachen dieser Entscheidung befasste: Zufahrten, wie zum Beispiel in die Au- und Lindenstraße, zum Roten Bühl oder Kümmersbucher Weg wären durch die Beschränkung nicht mehr für alle erreichbar. Zudem ist die Amberger Straße seit jeher eine Hauptverbindungstrasse, argumentierten die Fachleute. Ferner hieß es in der Sitzung, dass die bestehenden Regulierungen in der Herbert-Falk-Straße mit Zone 30, Fußgängerüberweg und der Engstelle Amberger Tor die Attraktivität der anschließenden Amberger Straße bereits einschränkten. Überdies sei sie wegen des Tors für Lkw gesperrt.

Parallel dazu hat laut Verwaltung das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach die Auffahrt zur Staatsstraße 2120 nochmals mit einer durchgezogenen weißen Linie verbessert, damit das Einbiegen noch sicherer wird und vielleicht auf die Abkürzung über die Amberger Straße verzichtet wird, so die gemeinsame Hoffnung.

Die Ausweisung einer Zone 30 am Wüstenauer Weg in Süß ist nicht möglich, da es sich um eine Gemeindeverbindungsstraße handelt, war eine weitere Information im Gremium. Ebenso ist laut Polizei diese Beschränkung in Gewerbegebieten (Fischweg) rechtlich nicht machbar.

Da hier aber Schulkinder auf der Straße zum Bus gingen, weil kein Trottoire vorhanden ist, schlug Bürgermeister Bernhard Lindner vor, ein Schild "Freiwillig 30 - der Kinder wegen" anzubringen. Wegen häufig festgestellter Geschwindigkeitsüberschreitungen wurde zudem angeregt, über Kontrollen durch die Gesellschaft für Kommunale Verkehrsüberwachung nachzudenken.

Hotspots kommenZum Thema Bayern-WLAN und Festlegung von WLAN-Standorten zur frei verfügbaren Internet-Nutzung erfuhr der Gemeinderat, dass der Freistaat die Ersteinrichtungskosten für zwei Hotspots an beiden Standorten übernimmt. Zudem würden die Kommunen dafür mit einem Betrag von bis zu 5000 Euro unterstützt werden. Voraussetzung sei der Bayern-WLAN-Rahmenvertrag, der nach einem Jahr wieder gekündigt werden könne. Das Gremium beschloss, jeweils einen Hotspot auf den Sportstätten des SV Hahnbach und der SF Ursulapoppenricht anzubieten - für ein Jahr zum Test, ob der Internetzugang auch angenommen wird. Die monatlichen Kosten für die Gemeinde betragen 60 Euro. (ibj)
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