Volleyball
Zur "Deutschen"

Sport
Hahnbach
12.04.2016
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Das Ticket ist gebucht: Die U 16-Volleyballerinnen aus Hahnbach, Weiden und Schwandorf qualifizieren sich für die deutsche Meisterschaft in Schwerte. Die Finalniederlage bei der "Bayerischen" trübt die Freude nur wenig.

Bei der bayerischen Volleyball-Meisterschaft der weiblichen U 16 in Mauerstetten hatte das unter dem Namen "SV Hahnbach" angetretene Team, bestehend aus Marie Heidlinger, Kapitänin Lorena Tilgen, Vanessa Wamser und Lena Meier vom SVH, Hannah Soderer und Lea Wagner vom TB Weiden sowie Lisa Buttler, Johanna Munding, Anna Rank und Julia Brunner vom VC Schwandorf nur ein Ziel: das Ticket für die "Deutsche". Beim 2:0-Sieg zum Auftakt gegen den TSV Ansbach hatten die Oberpfälzerinnen leichtes Spiel, so dass Trainerin Anna Dotzler allen Mädchen Einsatzzeiten geben konnte. Vor dem Duell gegen den SV Mauerstetten war klar: Der Gewinner dieses Spiels würde als Gruppensieger im Überkreuzspiel den leichteren Gegner bekommen. Die SVH-Mädchen spielten von Anfang an konzentriert auf und behielt mit druckvollen Angriffen und einer tollen Annahme mit 2:0 die Oberhand.

Optimale Zuspiele


Somit standen die Oberpfälzerinnen im Halbfinale gegen den FTSV Straubing - und brauchten nur noch einen Sieg für ihren großen Traum. Das junge Straubinger Team bestand größtenteils aus der Bayernauswahl des Jahrgangs 2002/2003. Aber hiervon ließ sich das Dotzler-Team nicht einschüchtern. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten kamen die Hahnbacherinnen zu ihrer gewohnten Form und gewannen den ersten Satz klar mit 25:14. Auch im zweiten Durchgang setzte Zuspielerin Julia Brunner ihre Angreiferinnen optimal ein. Mit einem 25:17 schaffte der SVH das Unerwartete: Die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft am 7./8. Mai in Schwerte. Im Finale hieß der Gegner dann erneut SV Mauerstetten, der in einem packenden Halbfinale den SV Lohhof (mit drei Jugendnationalspielerinnen) geschlagen hatte. Der SVH fand nur schwer ins Spiel und gab den ersten Satz ab. Trainerin Dotzler stellte daraufhin die Startformation um.

Die Kraft lässt nach


Mit Erfolg: Im zweiten Durchgang sah Mauerstetten kaum Land. Mit einem 25:7 erzwang Hahnbach den Tiebreak. Hier ließen Kräfte und Konzentration nach, Mauerstetten nutzte dies aus und gewann mit 15:4.
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