Achtklässler informieren sich über Berufe
Mathestunde im Kindergarten

Einen interessanten Schultag erlebten die Hahnbacher Achtklässler in der Kindertagestätte St. Josef. Bild: ibj
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Hahnbach
28.06.2016
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Einen nicht alltäglichen Schultag verbrachte eine Gruppe der 8. Klasse im Fach Soziales mit Fachoberlehrerin Lydia Demleitner-Kotz in der Kindertagesstätte St. Josef, um zu erfahren, wie man Kinderpfleger oder Erzieher wird. Leiterin Marianne Winkler stellte die Einrichtung vor - angefangen von der Krippe über den Kindergarten bis hin zur Schulbetreuung.

Ein Legebild veranschaulichte das Konzept "Klein einsteigen - groß rauskommen". Mit einem Ballspiel wurde demonstriert, dass Erzieher oft schnell auf ihre Schützlinge reagieren müssen. Nachhaltigen Eindruck hinterließen die Ausführungen, warum die Bewertungen der Fächer Deutsch, Mathematik, PCB, Musik, Religion, Kunst, Sport und Soziales für eine erfolgreiche Bewerbung in diesen Berufen wichtig sind. Positiv bei der Bewerbung wirken sich zudem das Spielen eines Instrumentes und gute Computer-Kenntnisse aus. Derzeit bestünden gute Aussichten, in diesem Beruf eine Anstellung zu bekommen, merkte Winkler an.

Danach stellte Kinderpflegerin Martina Bauer-Gerstacker die praktische Arbeit mit den Vorschulkindern der Sonnengruppe vor. Dabei beeindruckte, was diese schon für ein Zahlenverständnis haben (Zahlen 1 bis 10) und dass eine Mathestunde im Kindergarten anspruchsvoll sein kann. Trotzdem machten Kindergartenkinder im Gegensatz zu manchen Schülern ihre "Hausaufgaben" noch gern und sehr gewissenhaft. Bei Interesse an dieser Tätigkeit sei ein Praktikum in der 9. Klasse von Nutzen.
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