Andernorts noch in Planung, in Pickenricht schon üblich:
FFW Pickenricht setzt auf Zusammenarbeit

Den Geehrten der FFW Pickenricht - (ab Zweiter von links) Jürgen Steinmetz, Johann Hofmann und Max Gebhard - gratulierten 2. Vorsitzende Christa Segerer und Kreisbrandmeister Christof Strobl (hinten von links) sowie (von rechts) Bürgermeister Bernhard Lindner, Vorsitzender Christian Gebhard, Kreisbrandrat Fredi Weiß und 2. Kommandant Stefan Herkommer. Bild: ibj
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Hahnbach
27.01.2016
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Pickenricht. Von einem ruhigen Jahr war die Rede bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Pickenricht im Gasthof Ritter in Hahnbach. Langjährige Aktive und fördernde Mitglieder wurden ausgezeichnet.

Kameradschaft zählt


Vorsitzender Christian Gebhard wertete die Anwesenheit der Führungsriege der Landkreisfeuerwehr als besondere Ehre. Von den 69 Mitgliedern mit einem Durchschnittsalter von 56 Jahren sind 41 Aktive. Gebhard berichtete von der Teilnahme an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde, vor allem zu kirchlichen Anlässen. Ein wichtiges Anliegen sei dem Verein die Pflege der Kameradschaft. Der Grillabend in der Maschinenhalle von Anton Hofmann habe dazu erheblich beigetragen. Besonders dankte er für die Wartung des vereinseigenen Toilettenwagens.

2. Kommandant Stefan Herkommer berichtete von den Übungen. Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit haben die Aktiven die Hydranten in Dürnsricht, Luppersricht und Pickenricht winterfest gemacht. Für heuer bekommen alle Aktiven einen Übungsplan. Gemeinsam mit einer Nachbarwehr sollen Leistungsprüfungen abgelegt werden, etwa die in technischer Hilfeleistung mit den Hahnbachern. Daniel Weiß erhielt das Abzeichen für den Oberpfalzcup und das Bundesleistungsabzeichen.

Kassier Anton Hofmann präsentierte geordnete finanzielle Verhältnisse. Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete die Pickenrichter als eine kleine, aber feine Wehr.

Der Trend zur Zusammenarbeit mit anderen Wehren sollte weitergeführt werden. Er dankte für die Aktivitäten: Sie seien für das Zusammenleben in den drei Ortschaften von Bedeutung. Auch Kulturausschuss-Vorsitzender Martin Wild lobte den ehrenamtlichen Einsatz.

Lob für die Kooperation


Aus Sicht von Kreisbrandrat Fredi Weiß beschreiten die Pickenrichter in der Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren den richtigen Weg. Leistungsprüfungen seien Grundstock der Ausbildung. An die Aktiven appellierte er, die Übungen ernst zu nehmen. Auch dürfe die Nachwuchsförderung nicht außer Acht gelassen werde. Weiß brachte hier die Überlegung ins Spiel, eine Gemeindejugendwehr zu etablieren. In Hahnbach erkenne man an, dass Ausgaben für Hilfeleistungen nötig sind - dieses Geld komme allen zugute.

Die Pickenrichter wollen sich bei Übungen in Hahnbach in den Digitalfunk einweisen lassen und das dortige Einsatzfahrzeug HLF 20 besichtigen. Außerdem wollen die Aktiven die örtlichen "Rettungspunkte Forst" erkunden.

AusgezeichnetFür 25-jährige aktive Dienstzeit wurde Jürgen Steinmetz mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet. Die goldene Version für 40 Jahre bekam Max Gebhard angesteckt. Johann Hofmann wurde für 40-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde geehrt. (ibj)
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