Besucher verraten, was sie am Frohnberg schätzen
Familiär und mit viel Platz

Heribert Lindner
Vermischtes
Hahnbach
19.08.2016
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(mma) Was macht das Frohnbergfest so besonders? Die AZ hat sich dazu auf dem Festgelände umgehört:

Heribert Lindner (83) : "Wir sind früher mit den Kindern gern mit dem Rad von Amberg aus auf den Frohnberg gefahren. Nach meinem Beckenbruch ist das aber nicht mehr möglich. Umso mehr freue ich mich, dass mich meine Frau mit dem Auto bis fast vor die Kirche fahren kann. Das Frohnbergfest ist für uns deshalb das einzige Bergfest, das wir besuchen können."

Philip Luber (31) : "Auf dem Maria-hilfberg sitzt man sehr eng, auf dem Annaberg schräg und schief, aber hier, auf dem Frohnberg, hat man richtig Platz. Auch kann ich mit meinen Eltern vier bis sechs Mal zu Fuß hinaufgehen. Für mich ist der Berg überschaubar und richtig familiär. Ich fühl' mich einfach richtig wohl hier oben."

Käthe (80) und Hans Graf (85): "Wir schätzen hier die guten Predigten und die besondere Atmosphäre. Auch dass man ohne allzu große Anstrengung mit dem Auto hinauf kann, ist uns wichtig. Außerdem gibt es hier die am allerbesten gewürzten Bratwürste von allen Bergfesten."

Bettina Koller, Kantorin: "Das Schönste am Berg sind die morgendlichen Gottesdienste in der Wallfahrtskirche, die übrigens jedes Mal proppenvoll ist. Das Lichtspiel der Farben durch das runde Fenster über dem Altar, welches plötzlich da ist, und dann in einem bestimmten Radius durch die Kirche wandert, fasziniert mich immer wieder neu."

Hannelore Schuster und Margarete Hirsch, Eine-Welt-Bude: "Wir sind hier seit 19 Jahren ein Teil vom Weltgewissen und haben schon viele Stammkunden. Wir sind sehr gern hier."

Markus (46) und Sandra Strobl (4) : "Dies ist das einzige Bergfest, das wir Schönlinder besuchen, denn auf dem Frohnbergfest ist es weder eng noch versteckt, und selbst mit kleinen Kindern fühlt man sich hier wohl. Wohl auch, weil ich meine Frau Marlies hier in der Bergkirche geheiratet habe, bin ich gern da. Schade nur, dass man abends in einer kilometerlangen Autoschlange warten muss und dann doch keinen Parkplatz mehr auf dem Berg bekommt. Wir sind am Montagabend umgekehrt. Auch der Spielplatz unterhalb der Buden ist schwer renovierungsbedürftig."
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