Bewohner von Süß helfen den Brandopfern von Nabburg
Tragisches Schicksal

Der Scheck und ein Geschenk für den Sohn wurden an Nabburgs Bürgermeister Armin Schärtl (links) übergeben (ab Zweiter von links): Norbert Lindner, Florian Fenk, Josef Bauer, Thomas Kohl, Thomas Fenk und Erhard Ströhl. Bild: ufh
Vermischtes
Hahnbach
13.01.2016
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Süß. Als Josef Bauer, 2. Vorsitzender der Feuerwehr Süß, im Radio vom tragischen Schicksal der Familie aus Nabburg hörte, deren Tochter bei einem Wohnungsbrand Anfang Dezember ums Leben gekommen war, wollte er sofort helfen.

Bald war die Idee geboren, den Erlös der Adventsbesinnung in Süß, aufgestockt um weitere Spenden, den Betroffenen zukommen zu lassen. Insgesamt wurden es 700 Euro (200 Euro Landjugend, 200 Euro Theaterfreunde, 100 Euro Familie Geilersdörfer, 100 Euro Feuerwehr, 100 Euro Benedikt Bauer).

Der Bürgermeister von Nabburg, Armin Schärtl, kam zur Übergabe an die lebensgroße Krippe nach Süß. Er berichtete, dass nun über 50 000 Euro zusammengetragen worden seien. Die Solidarität und Anteilnahme sei auch über die Grenzen von Nabburg hinaus sehr groß. Viele wollten auch mit kleinen Dingen helfen. Es kamen laut Schärtl Päckchen ohne Absender, mit Wichtigem fürs tägliche Leben.

Dies alles könne zwar den Verlust nicht wettmachen, aber es ermögliche der Familie, ihr Heim wieder herzurichten und das Geschehene zu verarbeiten. Kritik gab es an den "unangemessenen Kommentaren" zur Spendenaktion in den sozialen Netzwerken.
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