Erika und Josef Fenk verlassen die Frohnbergwirtschaft
Wirtsleute sagen leise Servus

13 Jahre waren Josef und Erika Fenk (Mitte und Zweite von rechts) die Wirtsleute auf dem Frohnberg. Bürgermeister Bernhard Lindner, Pfarrer Dr. Christian Schulz (von links) und Kirchenpfleger Konrad Huber (rechts) verabschiedeten die beiden. Bild: ibj
Vermischtes
Hahnbach
03.06.2016
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Ein wenig Wehmut kam dabei schon auf: Frohnbergwirtin Erika Fenk hat sich von ihren Gästen verabschiedet. Pfarrei und Marktgemeinde würdigten die zuverlässige Pächterin.

13 Jahre war Erika Fenk Pächterin der Frohnbergwirtschaft. Jetzt sagte sie zusammen mit ihrem Mann Josef, mithelfenden Familienangehörigen und Bedienungen leise Servus. Viele Stammgäste schauten dazu noch einmal vorbei, um sich nachmittags eine Tasse Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten schmecken zu lassen. Pfarrer Dr. Christian Schulz, Kirchenpfleger Konrad Huber und Bürgermeister Bernhard Lindner nutzten die Gelegenheit, um zu danken und auf die vergangenen Jahre zurückzublicken. Schulz betonte, dass er sich das Frohnbergfest nach dem Morgengottesdienst ohne das zweite Frühstück in der Wirtschaft nicht vorstellen könne. Er stellte den zahlreichen Gästen im Biergarten gleich das neue Pächterehepaar, Ingrid und Herbert Lindner aus Stadelhofen bei Bamberg, vor.

Kirchenpfleger Konrad Huber blickte auf die Anfänge zurück - als er Erika Fenk von der Idee der Übernahme der Frohnbergwirtschaft überzeugen musste. Die anfängliche Skepsis sei sehr bald der Überzeugung gewichen, dass dieser Schritt richtig war. So habe sich das Gasthaus zu einem beliebten Anlaufpunkt entwickelt. Bürgermeister Bernhard Lindner nannte Fenk, die Wirtstochter, eine "Wirtin mit Leib und Seele" und betonte: "Der Frohnberg und das Frohnbergfest sind das Aushängeschild der Marktgemeinde für mehrere Tausend Gäste im Jahr."

Er würdigte die stets zuverlässige und freundliche Wirtsfamilie, aber auch Pfarrer und Kirchenpfleger. Letzteren sei es mit großem Einsatz gelungen, Nachfolger zu finden, die den Wirtshaus- und Biergartenbetrieb nahtlos fortführen - bei leicht geänderten Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag 10 bis 23 Uhr). Wie ihre Vorgänger werden die neuen Pächter dafür sorgen, dass die Wallfahrtskirche tagsüber zugänglich ist.
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