Festtage in mimbach-Mausdorf
Flotte Tänze in fescher Tracht

Das neue Oberkirwapaar Selina Wrosch und Stefan Dotzler mit ihren Kronen - eine Besonderheit in Mimbach-Mausdorf.
Vermischtes
Hahnbach
13.09.2016
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Die feschen Mimbach-Mausdorfer Boum und Moidln mit den Kinderkirwapaaren. Bilder: hfz (2)

Gut gelaunte Festbesucher, eine super Kirwaleit-Truppe, motiviertes Personal, schöner Festplatz und keine Unannehmlichkeiten oder Unfälle. Kirwachef Heribert Urbanek freute sich über einen gelungenen Verlauf der Festtage der Dorfgemeinschaft Mimbach-Mausdorf.

Mimbach/Mausdorf. Nachdem die Kirwa mehrmals am Spielplatz stattfand, waren die nötigen Arbeiten fast schon Routine. Den Aufbau teilten sich die drei Vorstandsmitglieder, so dass zusammen mit den Kirwaburschen und auch -moidln die Sache zügig erledigt werden konnte.

Pünktlich am Samstag um 14 Uhr konnte der "Fox vom Mausberg" das erste Kommando "Hau ruck" für die Burschen geben. Während des Aufstellens wurden die Zuschauer mit Kaffee und Kuchen, die Burschen mit Radler von den Moidln versorgt. Der Samstagabend wurde mit einer Messe in der Dorfkapelle eingeleitet. Dazu hatten sich die Paare eigens zu einem Chor formiert und die musikalische Umrahmung übernommen.

Mit dem abschließenden Rat von Pfarrvikar Christian Preitschaft, den Körper die nächsten Tage nicht überzustrapazieren, wurden die Kirwapaare auf Zelt, Tanzpodium und Bar losgelassen. Am Sonntag war das Baumaustanzen der Höhepunkt der Festtage. Unter den Augen der vielen Zuschauer führten zuerst die Kinder zwei Tänze auf. Mama und Papa, Oma und Opa freuten sich über ihre rausgeputzten Kleinen, als sie ihre ersten Tanzschritte auf dem Podium wagten.

Danach kam der große Auftritt der 22 Kirwapaare. Die zahlreichen Proben haben sich gelohnt, die anspruchsvollen Aufführungen wurden fehlerfrei präsentiert.

Als der Walzer zum Ermitteln des neuen Oberkirwapaares angespielt wurde, waren viele gespannt, wer es denn werden würde. Überrascht wurden Selina Wrosch und Stefan Dotzler, als plötzlich die Musik bei ihnen stoppte. Sie dürfen nun für ein Jahr die Kirwaleit zusammenhalten und sich die eine oder andere Unternehmung überlegen. Bei zünftiger Kirwamusi von den Hoglbouchan wurden noch einige Tänzchen bis in den Abend von den Besuchern absolviert. Am Montagmorgen kamen fast alle Moidln und Burschen zusammen, um den Kirwabären Niko durchs Dorf zu treiben und dabei ein paar Euro für ihre Kasse zu sammeln.

Volles Festzelt


Am Abend marschierten die Paare unter Führung des Oberkirwapaares Selina und Stefan mit der Band Kawogl ins volle Festzelt ein und sorgten für ausgelassene Stimmung auf den Tischen und in der Bar. Die Besucher fieberten der Verlosung des Baumes entgegen, um vielleicht einen Preis zu ergattern. Gewinnerin des Wahrzeichens wurde Karin Ehbauer, die zur Freude der Gemeinschaft die Fichte zur Versteigerung freigab.

Kirwa-BonbonsMimbach/Mausdorf

Die Kirwabaumfällung gestaltete sich schwierig. Da mussten sogar drei Fichten ihr Leben lassen, damit letztlich ein schöner Baum aufgestellt werden konnte.

Da ließen sich doch glatt die Kirwaleit von einer 81-Jährigen mit Rippenfraktur die Liesl klauen. Auslöse waren sechs Flaschen Wein.

Eine Haus-Entrümpelung kam heimkehrenden Kirwaburschen genau recht, um mit den rausgestellten Garnituren eine nächtliche Wettfahrt und eine verspätete Walpurgisnacht zu veranstalten.
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