Frauenbund erkundet Vilsplätten und Bergkirche
Auflug in die Geschichte

In der Amberger Bergkirche bewunderten die Hahnbacherinnen den reichen Bildschmuck von Cosmas Damian Asam. Bild: hfz
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Hahnbach
28.10.2016
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"Schiff ahoi" hieß es bei der Frauen-Union Hahnbach und Umgebung. Sie hatte zu einer Plättenfahrt auf der Vils in Amberg und zur Besichtigung der Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg eingeladen. Organisiert hat diesen Ausflug Mitglied Gabi Schötz.

Mit Sekt auf der Vils


Ausgerüstet mit Sekt und Knabbereien startete die Gruppe zu ihrer Plättenfahrt durch das ehemalige Landesgartenschaugelände. Unterwegs erfuhren die Frauen und auch zwei Männer von Stadtführerin Renate Singer Interessantes rund um die Vils, die mittelalterliche Stadt Amberg und ihre Bewohner.

Vor allem die Geschichte der Vilsschifffahrt faszinierte die Hahnbacher: Die Transportkähne, vornehmlich auf Vils und Naab eingesetzt, brachten Eisenerz nach Regensburg und von dort unter anderem Salz zurück nach Amberg. Das war damals wesentlich schwerer als heute: Die Boote mussten von Pferden, Ochsen oder Menschen getreidelt werden.

Als Brennholz verkauft


Da auch bei Talfahrt die Plätten wegen geringer Tauchtiefe oft über den Grund gezogen werden mussten, hielten sie meist nur zwei bis fünf Jahre. Dann wurden sie in Regensburg als Brennholz verkauft, wie Renate Singer erzählte.

Von der Vils aus ging's für die Ausflügler dann hinauf zur Bergkirche. Auch hier vermittelte die Stadtführerin viele historische Details. Die Wallfahrtskirche wird vom Franziskanerorden betreut, von fünf polnischen Patres der Ordensprovinz "Mutter Gottes von den Engeln" aus Krakau. Gestärkt mit vielen Informationen rund um Amberg ließ man den Abend mit einem Essen in der Bergwirtschaft ausklingen.
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