Gemeinde Hahnbach ehrt oftmalige Blutspender
Akt der Nächstenliebe

Den für oftmaliges Blutspenden Geehrten gratulierten Bürgermeister Bernhard Lindner (rechts) sowie 2. Bürgermeister Georg Götz, Josef Hirsch (BRK) und 3. Bürgermeisterin Evi Höllerer (von links). Bild: ibj
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Hahnbach
07.01.2016
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Gute Tradition ist es in Hahnbach, dass in der Jahresschlusssitzung des Marktgemeinderats Männer und Frauen für oftmaliges Blutspenden geehrt werden.

Hahnbach. (ibj) Bürgermeister Bernhard Lindner dankte den Spendern für dieses verantwortungsvolle Engagement für Leben und Gesundheit der Mitmenschen. Mit ihrer Uneigennützigkeit träten sie als Lebensretter besonderer Art in Erscheinung und zwar ganz unauffällig und unspektakulär. Beim Blutspenden handle es sich um eine Tat mit besonderer Wirkung. "Solcher Bürgersinn ist ein großes Plus für unsere Gesellschaft", unterstrich Lindner.

Blut sei keine Handelsware und könne nur vom menschlichen Körper gebildet werden. Eine Vielzahl von Kranken und Verletzten verdanke Spenderblut ihr Leben, hob er hervor. Der aktuelle Rot-Kreuz-Slogan "Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit - Schenke Leben, spende Blut" sei der griffige Appell dazu.

Das Gemeindeoberhaupt dankte aber auch den ehrenamtlichen Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), die den Blutspendedienst schon seit Jahrzehnten in Hahnbach zuverlässig aufrecht erhielten. An vier Spendeterminen hätten sich im vergangenen Jahr in Hahnbach über 400 Menschen Blut abzapfen lassen - "ein ausdrücklicher Akt der Nächstenliebe".

Für 50-maliges Blutspenden wurden Irmgard Dietl, Sabine Ertl, Wolfgang Graf und Susanne Lindner geehrt. 75 Mal waren Brigitta Heidlinger und Maria Straubinger dabei. Auf gar 100 Mal brachte es Hans Weiß. Alle Geehrten erhielten Urkunden und die goldene Ehrennadel des Blutspendedienstes. Die Einladung in die Ursulapoppenrichter Sportgaststätte und Präsente waren der Dank des Bürgermeisters.
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