Geräteverleih floriert bei der Siedlergemeinschaf Hahnbach
Spalter und Vertikutierer begehrt

Vermischtes
Hahnbach
10.05.2016
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Sehr gut besucht und von großer Einigkeit gekennzeichnet war die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Hahnbach. Vorsitzender Hans Luber meldete entgegen dem landesweiten Trend einen Zuwachs auf 383 Mitglieder.

Besonders stellte der Vereinschef bei dem Treffen im Gasthof Ritter das gute nachbarschaftliche Verhältnis zu Fischereiverein und BRK-Wasserwacht heraus.

Bei allen Aktivitäten solle auch in Zukunft die Maßgabe, einheimische Ressourcen in personeller und materieller Sicht zu nutzen, beibehalten werden. Bei der Zustellung der Verbandszeitschrift habe der Ortsverband eine funktionelle Lösung gefunden. Besonders dankte Luber Gerätewart Werner Krieger für seinen fast 40-jährigen Einsatz. Er bat um pfleglichen Umgang mit dem Werkzeug. Reparaturkosten müssten auf die Leihgebühren umgelegt werden. Eine neue Heckenschere werde gekauft, kündigte er an. Der Bericht des Kassenwarts zeigte eine positive finanzielle Entwicklung.

131 000 Liter Heizöl


Schriftführer Herbert Heldmann erinnerte in seinem Rückblick an das Ferienprogramm für die Kinder, einen Segeltörn in Hütten am See. Bei zwei Heizölsammelbestellungen kamen 131 000 Liter zusammen. Besonders stellte er die Nachfrage beim Geräteverleih heraus. Sehr begehrt seien Holzspalter und Rasenvertikutierer. Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete die Siedlergemeinschaft als unverzichtbare Selbsthilfeeinrichtung. Er dankte für die Pflege des Umfeldes der Gerätehalle.

Kreisvorsitzender Rudolf Sitter teilte mit, dass die Versicherung wegen der hohen Belastungen bei vielen Streitfällen den Rechtsschutz gekündigt habe. Mit der neuen Versicherung habe man eine Deckelung bei Streitfällen auf 2000 Euro bei 500 Euro Selbstbeteiligung vereinbart. Diese Regelung habe offensichtlich zu einem enormen Rückgang von Anträgen auf Rechtsschutz geführt. Künftig solle bei Streitfällen ein kostenloses Mediationsgespräch zwischen den beiden Parteien vorausgehen. Dem Kreisverband gehören rund 7500 Mitglieder in 32 Siedlergemeinschaften an. Um bei Einkäufen in Baumärkten einen Nachlass zu erhalten, müsse der Käufer seinen Mitgliedsausweis vorzeigen. Bezugnehmend auf die Kritik an der Straßenausbaubeitragssatzung sagte er, dass es hier nicht um die Ersterschließung, sondern um die Kosten bei einer späteren Instandsetzung gehe. Der Verband wolle alles unternehmen, um die Grundstückseigentümer von den Kosten zu befreien, und überlege eine Popularklage beim Verfassungsgerichtshof.

Günstige Lebensretter


Der örtliche Feuerwehrkommandant Michael Iberer informierte über den Einbau von Rauchmeldern in Privatwohnungen und ihre Funktion. Diese lebensrettende Einrichtung sei mit einem geringen finanziellen Aufwand verbunden. Immobilienbesitzer seien verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2017 jede Wohnung entsprechend auszustatten. Bei einem Kauf sei auf das Prüfkennzeichen zu achten.
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