Gesprächsrunde über Rauchmelder im Hahnbacher Rathaus
Ein kleiner, aber wichtiger Lebensretter

Über die Wichtigkeit der Rauchmelder diskutierten (von links) Bürgermeister Bernhard Lindner, Kommandant Michael Iberer, Bauamtsleiter Alois Schlegl vom Landratsamt, Kreisbrandrat Fredi Weiß und Fachkreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger. Bild: ibj
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Hahnbach
09.11.2016
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Jeden Monat kommen in Deutschland etwa 40 Menschen durch Brände ums Leben, und dies meist in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt dabei an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Opfer werden im Schlaf überrascht. Bei einer Rauchentwicklung genügen bereits wenige Atemzüge, um das Bewusstsein zu verlieren oder gar zu sterben. Die Feuerwehr ist oftmals trotz schnellen Einsatzes nicht mehr in der Lage, Personen lebend zu bergen.

Vor dem Hintergrund dieser Tatsache sowie mit Beginn der Arbeiten im Baugebiet Hahnbach West-III trafen sich im Rathaus eine Gesprächsrunde, um die Bevölkerung für den Einbau von Rauchmeldern zu sensibilisieren. "Damit dein Schutzengel in Ruhe schläft" ist die Kampagne des Kreisfeuerwehrverbands Amberg-Sulzbach überschrieben. Die Teilnehmer wiesen auf die gesetzliche Verpflichtung zum Einbau in vorhandene Wohnungen bis zum 31. Dezember 2017 hin. Dabei werde auch auf die Einsicht der Bevölkerung gesetzt.

Mindeststandard ist die Ausstattung der Schlafräume und Flure, der Einbau in Wohnräumen wird empfohlen. Diese lebensrettende Einrichtung sei mit geringem finanziellen Aufwand verbunden. Bei einem Kauf soll auf das Prüfkennzeichen geachtet werden. Als sehr wichtig wurde die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen herausgestellt.
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