Grundschüler meistern Radfahrprüfung
Mit Helm immer auf der sicheren Seite

Über die bestandene Radfahrprüfung freuten sich die Schüler, besonders die Ehrenwimpelbesitzer (vorn) unter ihnen, sowie Andreas Bahle (Verkehrswacht), die Verkehrserzieher Bernhard Ziegler und Uwe Aulinger, Rektor Heinz Meinl, Klassenlehrerin Karin Gruschwitz, Thomas Bieda (Sparkasse), Bürgermeister Bernhard Lindner, Julia Jung (Elternbeirat) und Klassenlehrerin Karin Divers (hinten, von links). Bild: ibj
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Hahnbach
24.10.2016
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"Endlich selber Rad fahren dürfen, ob zur Schule oder zu Freunden", das dachten sich wohl die meisten der 34 Viertklässler aus den Schulen in Hahnbach und Gebenbach. Mit Spannung erwarteten deshalb die Teilnehmer mit ihren Klassenleitern die Ergebnisse bei der Radfahrprüfung. Es gab Wimpel und einen Fahrradführerschein, der zur selbstständigen Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr berechtigt. Für eine Null-Fehler-Prüfung wurden fünf Mädchen und ein Bub sogar mit Ehrenwimpel belohnt.

Rektor Heinz Meinl freute sich über das gute Abschneiden der Prüflinge. Die Verkehrserziehung sei ein bedeutender Bestandteil des Unterrichts in der Grundschule. Nun gelte es für die Mädchen und Buben, sich im Straßenverkehr auch vernünftig zu verhalten und das Erlernte zu beherzigen.

Verkehrserzieher Uwe Aulinger von der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg bezeichnete diesen Moment als einen "wichtigen Grundstein für das weitere Leben". Bei den Lehrkräften bedankte er sich für die Unterstützung bei der mehrwöchigen Ausbildung in der Schule, insbesondere für die Theorie im Heimat- und Sachkundeunterricht. Wenn auch auf dem Übungsgelände alles bestens geklappt habe, so sei bei den Prüfungsfahrten deutlich geworden, dass im Straßenverkehr mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer gerechnet werden müsse. Es sei notwendig, das Erlernte in kleinen Schritten mit erfahrenen Verkehrsteilnehmern zu üben und anzuwenden. Sehr wichtig sei dabei vorausschauendes Fahren. "Die Prüfung ist kein Freibrief", betonte Aulinger.

Bürgermeister Bernhard Lindner appellierte an die Kinder, Rücksicht zu nehmen und mit dem Erlernten auch den Erwachsenen ein Vorbild zu sein. "Radfahrer sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und ziehen bei Unfällen immer den Kürzeren", warnte er. Damit die Kinder besser gesehen werden können, übergab ihnen Thomas Bieda von der Sparkasse auffallend rote Halstücher. Für den Elternbeirat gratulierte 2. Vorsitzende Julia Jung. Die Wichtigkeit, einen Fahrradhelm zu tragen, demonstrierte der stellvertretende Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Andreas Bahle. Alle Redner wiesen darauf hin, ordentliches Schuhwerk, Handschuhe und bei Bedarf Sonnenbrille zu tragen.
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