Hahnbach feiert seinen Neupriester Daniel Fenk
Auch Primiz ist ein Geschenk

Der Neupriester Daniel Fenk trägt sich ins Goldene Buch des Marktes ein. Bilder: mma (2)
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Hahnbach
26.06.2016
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Für ihn sei und bleibe Hahnbach selbstverständlich "erste Station": Das betonte Neupriester Daniel Fenk am Wochenende beim Heimatempfang anlässlich seiner Primiz. Er hoffe, dass diese "ein Fest der ganzen Gemeinde" sei und auch zu Vertiefungen im Glauben führe.

Zum Heimatempfang des Neupriesters waren neben politischen und geistlichen Würdenträgern die Marktbläser, 15 Vereine mit ihren Fahnen, Kindergartenkinder und natürlich auch zahlreiche Hahnbacher und Freunde von Daniel Fenk gekommen. Bevor sich dieser ins Goldene Buch eintrug, betonte Bürgermeister Bernhard Lindner, dass man mit Fenk "Freude und Stolz" empfinde. Er zollte dem jungen Hahnbacher großen Respekt dafür, dass er "Verantwortung übernommen" habe. Lindner wünschte stets Offenheit und allseitiges Vertrauen für und in die Zukunft.

Freund und Wegbegleiter


Mit einem langen Gedicht und einem fröhlichen Segenslied grüßten die Kleinen vom Kindergarten St. Josef. Pfarrer Dr. Christian Schulz hieß seinen neuen "Mitbruder im priesterlichen Dienst" willkommen. Er betonte: "Alles ist Gnade, Geschenk". An Fenk appellierte er: "Sei ein priesterlicher Mensch und ein menschlicher Priester." Sein Pfarrhaus stehe immer offen für den "willkommenen Freund und Wegbegleiter". Landrat Richard Reisinger versicherte, dass das "wirklich größte Fest des Landkreises" dieses Wochenendes in Hahnbach stattfinde. Er bat den Primizianten, nach seiner Heimatgemeinde auch den Landkreis immer wieder in sein Gebet einzuschließen.

Martin Wild, Vorsitzender des Hahnbacher Kulturausschusses (HKA), versicherte, dass sich Vereine und Bevölkerung mit dem Neupriester freuten und dieser stets mit deren Verbundenheit rechnen könne. Beim "Glück auf" dirigierte Daniel Fenk die Hahnbacher Marktbläser, deren Mitglied er viele Jahre war. In seiner Ansprache zeigte er sich "unendlich dankbar" für große, jahrelange Unterstützung und die Primizvorbereitungen.

In einem langen Kirchenzug ging es zur abendlichen Vesper in die Pfarrkirche. In seiner Ansprache lenkte Fenk den Blick auf "verwandelnde Emotionen", die umso intensiver empfunden würden, wenn sie, wie hier und jetzt, geteilt werden könnten. Für die "übergroße Solidarität der Gemeinde, welche solche Werke hervorbringt", sei er dankbar. Er wünschte allen ein "Glaubensfest, das die Herzen berührt".

Fröhliches Fest


Die Hahnbacher Sänger unter Andreas Hubmann, Christof Weiß an der Orgel und Sophia Hofman auf der Trompete umrahmten festlich das Abendlob. Das im Wechsel mit der Gemeinde gesungene Magnificat, dieser Hymnus der radikalen Wandlung, schien Fenks Worte zu unterstreichen. Nach dem allgemeinen Primizsegen, für den man, wie es früher hieß, "sich Schuhsohlen ablaufen" dürfe, feierten alle noch fröhlich auf dem Kirchplatz.
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