Hahnbacher Daniel Fenk wird Priester
Offen für Gott und die Menschen

Der Hahnbacher Daniel Fenk wird am Samstag, 25. Juni, im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Bild: mma
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Hahnbach
18.06.2016
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Schon seit geraumer Zeit bereitet sich seine Heimatgemeinde auf das Großereignis vor: Am Samstag, 25. Juni, wird der Hahnbacher Daniel Fenk im Dom St. Peter in Regensburg von Bischof Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht.

Daniel Fenk wurde am 9. April 1990 in Amberg geboren und ist in Hahnbach aufgewachsen. Nach dem Abitur 2009 am Gregor-Mendel-Gymnasium trat er in das Priesterseminar in Regensburg ein. Ein Vorbereitungsjahr in Passau folgte. Dazu gehörten neben dem Erlernen von Altgriechisch und Hebräisch auch diverse soziale Praktika. Höhepunkt war eine knapp fünfwöchige Bibelschule in Israel.

Versierter Schlagzeuger


Im Herbst 2010 begann Daniel Fenk sein Theologie-Studium an der Universität Regensburg. Im Juli 2015 machte er die letzten Magister-Prüfungen. Fast ein Jahr hat sich Fenk dann im Pastoralkurs auf seine Priesterweihe vorbereitet und nach der Diakonenweihe in Deggendorf praktische Erfahrungen gesammelt. Daniel Fenk ist vielen Hahnbachern als Mitglied und versierter Schlagzeuger der Marktbläser bekannt. Gute Musik hören und die Lektüre von Fach- und Nichtfachbüchern gehören zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen.

Die Frage nach der Motivation für seine Berufswahl beantwortet er so: "Ich möchte Priester werden, um Christus auf eine besondere Weise nachzufolgen, um ihn so - durch mein Lebenszeugnis und die Sakramente - zu bezeugen und dadurch Menschen Gott näher zu bringen. Ich möchte den Glauben als echte Bereicherung im Leben vorleben und auch Wege dahin aufzeigen." Für ihn ist das Schöne an diesem Beruf, dass er vielfältig und abwechslungsreich ist und man mit Menschen in allen Lebenslagen zu tun hat - "von der Wiege bis zu Bahre, in Sorgen und Leid, aber auch mit den vielen schönen Seiten und Festen".

Gewachsene Berufung


Fenk ergänzt: "Meine Berufung ist eher langsam in mir gewachsen. In der 13. Klasse reifte schließlich mein Entschluss, ein Theologiestudium aufzunehmen. Aber erst nach dem Abitur entschloss ich mich definitiv für den Schritt ins Priesterseminar, den ich bisher nie bereut habe." Fenks Ziel ist es, ein guter Seelsorger zu werden: Einer, "der auf Gott hört und der für die Menschen ein offenes Ohr hat. Und ein Seelsorger, der von der Liebe Gottes zeugt, so wie ich sie erfahren durfte".

Die Termine zur Priesterweihe und PrimizDen Auftakt zur Priesterweihe und Primiz von Daniel Fenk machen die Triduumgottesdienste von Mittwoch bis Freitag, 22 bis zum 24. Juni, jeweils um 19 Uhr. Den ersten hält am Mittwoch der Dingolfinger Stadtpfarrer Martin Martlreiter, begleitet vom Gemischten Chor. Am Donnerstag ist der Deggendorfer Kaplan Thomas Kraus Zelebrant. Der Kirchenchor Ursulapoppenricht singt. Stadtpfarrer Martin Neidl (Deggendorf) leitet am Freitag die Messe. Die Musik kommt vom Männergesangsverein.

Zur Priesterweihe im Regensburger Dom (8.30 Uhr) fährt am Samstag ein Bus um 6.15 Uhr in Hahnbach bei der Kreissparkasse ab. Danach geben die Marktbläser ein Standkonzert am Domvorplatz. Gleich danach fährt der Bus zurück: Um 14 Uhr ist Generalprobe für die Primiz. Am Rathaus gibt es um 17.30 Uhr einen Heimatempfang mit Pfarrer Dr. Christian Schulz, Bürgermeister Bernhard Lindner und Landrat Richard Reisinger für den Neupriester. Die Kindergartenkinder singen, die Marktbläser gehören ebenfalls zum Begrüßungskomitee.

Gegen 19 Uhr ziehen alle mit Fahnen und Vereinen in die Pfarrkirche zur Vesper mit Primizsegen. Am nördlichen Kirchplatz richtet danach die Marktgemeinde einen Stehempfang mit Bewirtung aus, unterstützt von Pfarrgemeinderat und der KAB. Sonntag, 26. Juni, ist dann die Primiz von Daniel Fenk in der St. Jakobus-Kirche. Von 3 bis 22 Uhr sind die B 14, die Vilsecker Straße und die untere Mühlstraße gesperrt. In dieser Zeit legen Vereine und Organisationen den langen Blumenteppich vom Elternhaus zur Kirche. Parkplätze werden auf der Gockelwiese, am Sportplatz und den beiden Supermärkten ausgewiesen. Um 9.30 Uhr wird der Primiziant vom Elternhaus in der Vilsecker Straße zur Pfarrkirche eskortiert. Den Gottesdienst um 10 Uhr begleiten die Singgemeinschaft St. Jakobus, Orgel, Streicher und Bläser. Ein Festzug mit den geladenen Gästen zum Gasthof Ritter schließt sich an. Bei der Vesper um 17 Uhr kann man einzeln den Primizsegen erhalten. Samstag morgens werden Birken und Fahnen an die Hausbesitzer entlang der Festzugsstrecke geliefert. Der Burschenverein bringt Wimpelbänder an. (mma)
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