Jahresversammmlung des Kneipp-Vereins
Wasserqualität im Kneipp-Becken bleibt ein Thmea

Den Kneipp-Jubilaren (ab Dritter von links) Resi Luber, Marille Piller, Betty Schmidt, Inge Daucher und Ute Wild gratulierten Bürgermeister Bernhard Lindner und HKA-Vorsitzender Martin Wild (von links) sowie vom Kneipp-Verein 2. Vorsitzende Marianne Falk und Vorsitzende Rosi Weidner (von rechts). Bild: ibj
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Hahnbach
02.03.2016
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Die Wasserqualität im Kneipp-Becken ist ein Dauerbrenner in Hahnbach. Natürlich kam dieses Thema auch bei der Jahresversammlung des Kneipp-Vereins zur Sprache.

In der gut besuchten Zusammenkunft blickte Vorsitzende Rosi Weidner auf ein mit vielfältigen Aktivitäten ausgefülltes Jahr zurück. Aktuell hat der Kneipp-Verein 269 Mitglieder, darunter inzwischen auch einige Männer. Einen ausführlichen Rückblick gab Schriftführerin Hannelore Schuster, angefangen von der gemeinsamen Geburtstagsfeier für alle Jubilare über Wanderungen bis zu vielen sportlichen Angeboten. Großer Beliebtheit erfreue sich die Wassergymnastik im Hallenbad mit Markus Wagner und Bettina Buscholl. Zum Saisonabschluss traf man sich nach einigen Runden durch das Kneippbecken in der Sportgaststätte.

Große Bedeutung wird auch der Behindertenbetreuung beigemessen. Als deren Organisatorin bedankte sich Schuster für die Unterstützung durch die Mitglieder und für die vielen Spenden. Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Brigitta Heidlinger wies solide Finanzen auf. Eine große Summe bei den Ausgaben sind Versicherungsbeiträge und Abgaben an den Kneippbund. Bürgermeister Bernhard Lindner dankte dem Gesundheitsverein besonders für die Betreuung der Behinderten und Kranken in der Gemeinde. HKA-Vorsitzender Martin Wild lobte das besondere ehrenamtliche und soziale Engagement des Vereins. Das zeige sich besonders beim Krankengottesdienst zum Frohnbergfest mit Bewirtung und bei der vorweihnachtlichen Feier. Wie Vorsitzende Weidner ankündigte, feiere der Kneippverein im April sein 50-jähriges Bestehen.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Inge Daucher und Betty Schmidt geehrt, für 40 Jahre Resi Luber, Marille Piller und Ute Wild. Ausführlich informierte das PhysiotherapeutenTeam Daniel Obleser und Johanna Huber über Anwendung und Unterschiede von Akupunktur und Akupressur. In beiden Fällen gehe es bei dieser Schmerztherapie um den Ausgleich von Energieströmen. Bei gleichem Therapieziel sei der wesentliche Unterschied, dass bei Akupunktur ein Arzt durch Nadelstiche auf bestimmte Punkte des Körpers behandle. Bei Akupressur werde dagegen stumpfer Druck ausgeübt. Sie könne von Physiotherapeuten, aber auch gefahrlos von Laien und in Selbstbehandlung angewandt werden. Beide Methoden seien dem Grundgedanken der Kneippbehandlung ähnlich und basierten auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein leidiges ThemaWegen der Wasserqualität im Kneipp-Becken wurden die Vorstandsmitglieder bei der Gemeinde vorstellig. Zu diesem leidigen Thema sagte Bürgermeister Bernhard Lindner, die Frischwasserzufuhr sei an die örtliche Wasserversorgung gekoppelt. Es werde ein Temperaturfühler eingebaut. Unabhängig davon werde diese Angelegenheit in die Überlegungen zum Projekt "Vils erleben" einbezogen. (ibj)
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