Kinderfeuerwehr gegründet
Hahnbach hat jetzt Löschküken

Mit Stolz und Freude präsentieren sich die Hahnbacher Löschküken in ihren T-Shirts mit dem Leiterteam der Kinderfeuerwehr (hinten von links), Maximilian Novak, Karin Weber und Marion Bäumler sowie mit den Betreuern Georg Dürlich, Andrea Berger, Nina Birzer und Dominik Preuß . Bild: ibj
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Hahnbach
21.06.2016
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Kommandant Michael Iberer sprach von einem langen Stück Arbeit. Doch jetzt ist es geschafft: Hahnbach hat eine Kinderfeuerwehr.

Nach einer groß angelegten Werbeaktion sind zwölf Buben und vier Mädchen ab sieben Jahren in der Gründungsurkunde verewigt. In Anlehnung an das Hahnbacher Wappentier gaben sie sich den Namen Löschküken.

Nachwuchs früh binden


Mit einer frühen Bindung an die Feuerwehr wolle man gegenüber anderen Vereinen konkurrenzfähig bleiben und die Nachwuchsgewinnung positiv beeinflussen, betonte Iberer. Die Vereinssatzung wurde dem Eintrittsalter entsprechend geändert. Mit Handschlag nahmen Iberer und Vorsitzender Gerhard Preuß die Jüngsten in die Wehr auf.

Unter Leitung von Karin Weber sollen den Kindern in zweiwöchigem Abstand freitagnachmittags Feuerwehrwesen und Brandschutz nähergebracht werden. Dabei helfen Marion Bäumler und Maximilian Novak. Spiel und Spaß sollen nicht zu kurz kommen. Unterstützung bei der Finanzierung lieferte eine Spendenaktion von Freunden der Wehr: 855 Euro übergaben sie als Spende. Gerhard Preuß dankte dem Kommandanten für seine Unnachgiebigkeit und betonte: Ohne seinen Einsatz wäre die Kinderfeuerwehr nicht zustande gekommen. Bürgermeister Bernhard Lindner würdigte die Organisatoren für ihre Initiative und ihre verantwortliche Aufgabe. Davon profitierten Kinder, Eltern und die Wehr. Für eine Nachbesprechung bei der Kinder-Übung versprach er Pizzas.

Sechste Kinder-Wehr


Für die komplett anwesende Landkreisführung und Kreisjugendwart Hubert Haller gratulierte Kreisbrandrat Fredi Weiß zu diesem Schritt. Es sei wichtig, früh genug zu reagieren. Hahnbach sei nun die sechst Wehr im Landkreis, die in dieser Form Nachwuchsgewinnung betreibe. Mit der Ausbildung der Jüngsten könne auch Brandschutzerziehung einhergehen. Martin Wild, Vorsitzender des Heimat- und Kulturausschusses, dankte den Verantwortlichen für die schwierige Arbeit. Die Kinder seien eine Bereicherung des kulturellen Lebens im Markt.
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