Patroziniumsgottesdienst beim Hahnbacher Marktfest
Kirche als Stütze und Kraftquelle

20 fesche Kirwapaare folgten den Marktbläsern und gingen "Makk affe, makk oiche".
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Hahnbach
26.07.2016
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"Wozu das Gotteshaus?" Und: "In was für einer Welt wollt ihr leben?" Diese Fragen stellte Pfarrer Dr. Christian Schulz beim Patroziniumsgottesdienst am Marktfestsonntag.

13 Vereine mit ihren Fahnen waren den Marktbläsern unter Benno Englhardt, den Kirwapaaren und den Honorationen gefolgt. Auch eine Abordnung der Stabsfernmeldekompanie der Panzerbrigade XII unter dem Hauptmann Andreas Ständer und über 40 amerikanische Soldaten der Nachschubeinheit aus Vilseck hatten sich in den Festzug eingereiht. In Konzelebration mit Hans Peter Heindl und assistiert von Diakon Dieter Gerstacker feierte Pfarrer Dr. Christian Schulz in der vollen Pfarrkirche St. Jakobus das Fest der Kirchweih. Die Singgemeinschaft St. Jakobus unter Leitung von Jana Müller umrahmte mit einer lateinischen Messe die festliche Eucharistie.

In seiner Predigt fragte der Seelsorger nach dem Sinn des Gotteshauses. Nur noch für wenige sei die Kirche wesentlich und diene der Begegnung mit Jesus Christus. Dabei könne sie sehr wohl "Stütze und Kraftquelle für das, was das Leben ausmacht und eine Verbindung zwischen Himmel und Erde" sein.

Kernzelle dafür sollte ein christliches Leben in der Hauskirche Familie sein. Im gemeinsamen Gebet, einem Leben in Liebe, Erbarmen, Respekt und Gemeinschaft zeige sich dies im Alltag. Eindringlich mahnte Schulz gerade auch die Kirwapaare, sich die Frage zu stellen: "In was für einer Welt wollen wir leben? Was erwartet ihr an bleibenden Werten für eure Kinder?" Er wünsche sich sehr, "dass um einer guten Zukunft für alle willen das Christentum in den Herzen nicht verloren geht und im Reden und Handeln der Christen präsent bleibt".
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