Pefekter Auftakt des Frohnbergfests
Gnadenbild grüßt vom Freialtar

Vor ungezählten Gläubigen predigte Bischof Dr. Dr. Klaus Küng zum Auftakt des Frohnbergfests. Bilder: mma (3)
Vermischtes
Hahnbach
16.08.2016
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Erstmals grüßte vom Ambo ein Farbdruck der Gnadenmadonna. Neben dem Freialtar erinnerte ein Paravent an das päpstliche Jahres- und diesjährige Frohnbergfestthema "Barmherzig wie der Vater".

(mma) Glanzvoller Höhepunkt des Festauftakts war am Sonntagvormittag das von ungezählten Pilgern aus nah und fern besuchte Pontifikalamt am Freialtar mit Bischof Dr. Dr. Klaus Küng aus St. Pölten. Dieser hatte 1997 in Vorarlberg Pfarrer Dr. Schulz zum Priester geweiht.

Die vielen Vorbereitungen mündeten bereits am Samstagabend in den Kreuzweg zum Berg und in den ersten Gottesdienst der Festwoche. Musikalisch perfekt war die Begleitung durch Chöre - angefangen von Eviva über den Gemischten Chor, die Singgemeinschaft St. Jakobus und den Männergesangverein bis zum Kirchenchor Ursulapoppenricht.

Dr. Schulz betonte, dass "das Mitleid Jesu die Zusammenfassung der barmherzigen Hinwendung Gottes zu allen Menschen" sei. Wie dieser niemanden hängen lasse, sondern in den Himmel tragen wolle, sollten dies alle gegenseitig "in Verantwortung für die Zukunft" tun. "Vergebung ist das zentrale Thema Jesu", unterstrich Bischof Küng am Sonntag. In der Beichte könne man Frieden, Mut und neue Gottverbundenheit erfahren. Das priesterliche "Gehe hin in Frieden" bewirke nicht selten ein Wieder-Aufstehen, einen "Neuanfang ohne Nachtrag" für ein "frohes, versöhntes, freudiges Leben in Fülle". So wirke die "Sauberkeit der seelischen Atmosphäre" wie eine Heilsalbe, die ein "göttliches Geschenk" sei.

Bürgermeister Bernhard Lindner bat Bischof Dr. Dr. Klaus Küng, sich ins Goldene Buch des Marktes einzutragen und überreichte ihm "Köstlichkeiten aus der Gegend".

Ruhestandgeistlicher Hans-Peter Heindl interpretierte die Himmelfahrt Mariens mit dem von Navi-Ansagen bekannten Hinweis "Sie haben Ihr Ziel erreicht". Maria, die Künderin des göttlichen Erbarmens "von Geschlecht zu Geschlecht", habe eine neue Perspektive der Heilsgeschichte eröffnet, die Gottes Liebe über das Heute hinaus den Menschen nahebringe.
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