Pfarrei St. Ursula gibt Einblick ins Gemeindeleben
Eine Hochzeit und neun Todesfälle

Vermischtes
Hahnbach
24.02.2016
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Ursulapoppenricht. Die Themen reichten von Mehrkosten bei den Bauarbeiten am Kindergarten bis zu einer leicht steigenden Nachfrage nach Urnenbestattungen: Einblicke in das Gemeindeleben gab es bei der Pfarrversammlung in St. Ursula. Dazu traf man sich unter Leitung von Pfarrgemeinderatsvorsitzender Anneliese Meißner nach der Abendmesse im Pfarrheim.

Pfarrer Dr. Christian Schulz begann seinen Bericht mit der Feststellung, zum Katholischsein gehöre eine große Weite des Geistes. Gehe es darum, alles in gewohnten Bahnen laufen zu lassen? Oder sehe man, wie es mit dem eigenen Glauben aussieht? Aus diesem Gedanken heraus sollten wir unser Leben gestalten, appellierte Schulz an seine Gemeinde.

Zum Ende des vergangenen Jahres zählte die Pfarrei 908 Katholiken. Der durchschnittliche Gottesdienstbesuch, ermittelt an zwei Wochenenden, liegt bei 12 bis 13 Prozent. Zur Erstkommunion kamen neun Kinder, außerdem gab es elf Taufen, zwei Kirchenaustritte, eine Trauung und neun Bestattungen.

Nachschlag für die Kita


Kirchenpfleger Helmut Janner hatte Informationen zum Friedhof. Seit 1995 gab es dort 237 Beerdigungen, davon 52 Urnenbestattungen - mit leicht steigender Tendenz. Erdurnengräber seien vorhanden, teilte Janner mit. Für den Friedhof sei eine Ruhezeit von 20 Jahren festgelegt. Auf eine Anregung hin soll nun eine stationäre Lautsprecheranlage angeschafft werden. Zum Kindergarten gab es zu vermelden, dass der zusätzliche Aufgang mit einer Hebebühne gekoppelt worden und bald fertig ist. Der Kostenrahmen kann allerdings nicht eingehalten werden: Die Außenrenovierung war von Überraschungen überschattet - Risse und Ähnliches verursachten Mehrkosten. Die Gemeinde hat sich laut Janner jedoch großzügig bei der finanziellen Beteiligung gezeigt. Den Kindergarten besuchen derzeit 25 Sprösslinge, im nächsten Jahr werden es 24 sein. Damit werden zwei Kräfte beschäftigt. Eine Krippe ist aus räumlichen Gründen nicht möglich.

Heizung fürs Pfarrheim


Im Pfarrheim sollen die Parterreräume mit einer Fußbodenheizung nachgerüstet werden. Der Kirchturmstrahler soll an neuer Stelle installiert werden, da der alte Platz auf dem Dach der Pfarrheims für den Internet-Funk geopfert wurde.

PGR-Mitglied Martina Wagner untermalte den Rückblick auf das Pfarrleben mit Bildern. In einem Ausblick lud sie für Donnerstag, 3. März, zu einem Vortrag von Pfarrer Dr. Schulz über Islam und Christentum und für Samstag, 16. April, zum Besuch der Felsenkeller in Schwandorf ein. Die Ministranten Leo Ringer und Christof Lösch zeigten ihren eigenen Foto-Rückblick für die Gruppe aus 8 Mädchen und 22 Buben. Martin Pfab berichtete von den Aktivitäten der Landjugend. Anneliese Meißner würdigte etliche Ehrenamtliche, die in der Pfarrei anpacken. Christine Dotzler, Agnes Rumpler und Anna Stiegler dankte sie mit Blumen dafür, dass sie - teilweise seit über 20 Jahren - für den Blumenschmuck in der Pfarrkirche gesorgt haben.
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