Projektarbeit Hahnbacher Schüler zur Armut Malis
Afrika ein Stück näher gerückt

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Hahnbach
17.02.2016
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Warum ist Mali so arm? Dieser Frage ist die Klasse 9R der Mittelschule Hahnbach in einer Projektarbeit nachgegangen. Das geschah im GSE-Unterricht (Geschichte/Sozial-/Erdkunde), in dem die Entwicklungsländer ein Thema sind. Die Jugendlichen bearbeiteten es in Kleingruppen.

Zu den so gewonnenen Erkenntnissen gehörte, dass Mali zu etwa 68 Prozent Wüste ist, so dass nur ein Drittel seiner Fläche als Ackerland genutzt werden kann. Bei Durchschnittstemperaturen von 30 Grad und wenig Niederschlag gibt es immer wieder sehr schlechte Ernten. Ihre Ergebnisse präsentierten die Schüler auf Plakaten auch ihren Mitschülern der 9. Klassen des M-Zuges.

Durch einen Zeitungsbericht wurde Klassenlehrerin Emma Niklas auf ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Mali-Hilfe aufmerksam. Deren stellvertretender Vorsitzender MdL Reinhold Strobl war spontan bereit, von seinen eigenen Erfahrungen im Mali zu berichten. So wurden alle Informationen vertieft und auch sehr real - beispielsweise zum Thema Unterricht und Alltag. Laut Strobl haben die meisten Familien nur rund einen Euro am Tag zum Leben. Daher unterstütze die Mali-Hilfe dieses Land. Grundsätze dabei seien Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe für Frauen, keine Lebensmittel-Lieferungen und die Mithilfe der Dorfbewohner, etwa beim Brunnenbau. Im vergangenen Jahr wurde mit Unterstützung der Mali-Hilfe eine Schule gebaut: Bildung ist laut Strobl in Mali der einzige Weg aus der Armut.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule Hahnbach (9)Mali-Hilfe (1)
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