Verabschiedung für Hahnbachs Konrektor Günther Paul
Günther Paul geht mit Wehmut weg

Den Wünschen auf den Würfeln ist nichts hinzuzufügen. Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner, Elternbeiratsvorsitzende Martina Wawersig, Pfarrer Dr. Christian Schulz bedanken sich bei Günther Paul und seiner Frau (Mitte) genauso wie Rektor Heinz Meinl und Gebenbachs Bürgermeister Peter Dotzler (v.l.n.r)
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Hahnbach
30.07.2016
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(tat) Er geht. Aber nicht heimlich, still und leise: Der Hahnbacher Konrektor Günther Paul trat mit großem Bahnhof ab, wie Bürgermeister Bernhard Lindner feststellte. Ehre, wem Ehre gebührt.

Es ist selten, dass ein Konrektor von der Schulleitung und von den Kollegen so geschätzt und gemocht wird. "Und wenn er darüber hinaus noch einen guten Draht zu den Eltern und nicht zuletzt zu seinen Schülern hatte, bricht eine tragende Säule weg", resümierte Rektor Heinz Meinl bei der Verabschiedung. Pauls tolle Arbeit bei der Erstellung von Stunden- und Vertretungsplänen, seine Fähigkeit, Kollegenwünsche mit dem Schulalltag zu vereinen, und die gekonnte Gestaltung vieler Schulfeste seien nur einige Punkte, die Günther Paul zu einem besonders guten Konrektor machten. Seine Kollegen und Schüler gestalteten dem 49-jährigen Grundschullehrer daher einen schönen, witzigen und zum Teil rührigen Abschied mit Gesangsstücken und kleinen Aufführungen. So etwas gab es bislang noch nicht für einen scheidenden Konrektor.

Auch Günther Paul selbst spürte "eine leichte Feuchtigkeit in den Augen", als er auf seine dreijährige Tätigkeit zurückblickte. Er wohne in Luhe, und Hahnbach sei für ihn "terra incognita" gewesen. "Doch es verging kein Tag, an dem ich nicht gern in dieses unbekannte Gebiet gefahren bin", sagte Paul. Insgesamt habe er eine Strecke von mindestens 40 000 Kilometern zurückgelegt, einmal um die Erde bis nach Hahnbach, rechnete er vor. Paul dankte allen an der Schule Beteiligten, besonders Rektor Heinz Meinl als "guten Lehrmeister", stellte aber klar, dass ein Abschied auch heiße: "Anderswo gibt's ein Hallo." Der Lehrerchor brachte es in seinem Beitrag auf den Punkt: "Unsern Günther zieht es weg, hin zu einem andern Fleck. Denn er möcht auf alle Fälle, stehn nicht mehr an zweiter Stelle." Demnächst steht Paul nämlich ganz oben: als Schulleiter an der Grund- und Mittelschule Weiherhammer.
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