Vortrag über Erhalt des selbstbestimmten Wohnens – Meist einfache Veränderungen
Um Handicaps zu meistern

Karl Standecker (links) führt konkrete Maßnahmen der Wohnraumanpassung vor. Bild: hfz
Vermischtes
Hahnbach
11.04.2016
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Daheim ist es doch am schönsten - damit das im Alter so bleibt, sind Vorkehrungen nötig. Bei einem Vortrag der Volkshochschule Amberg-Sulzbach und der AOVE-Koordinationsstelle "Alt werden zu Hause" bei der Firma Standecker informierte Wohnraumberaterin Tanja Siegler über Möglichkeiten, wie gezielte Maßnahmen zum Erhalt des selbstbestimmten Wohnens beitragen können.

Dabei spricht sie nicht nur Senioren an, denn theoretisch kann jeder in die Situation kommen, mit einem Handicap leben zu müssen. Bauherren jeden Alters empfiehlt sie, bereits vorab nach vorn zu denken, um sich später möglichen Ärger, Beeinträchtigung der Lebensqualität und Kosten zu sparen. In bestehendem Wohnraum können durch Umbau und/oder Modernisierung barrierefreies oder -armes Wohnen und Sicherheit im Alltag erreicht werden. Wichtig sei, individuell auf die Art der Einschränkung und deren Bedürfnisse zu schauen.

Ein Verlust der Sehkraft etwa erfordere ganz andere Maßnahmen als das Angewiesensein auf einen Rollstuhl. Angefangen von Treppen mit Handläufen über Elektroinstallationen bis zur sanitären Einrichtung gibt es vielfältige Möglichkeiten, Wohnraum an die eigene Situation anzupassen.

Spezielle Konstruktionen wie intelligente Türen, Vollauszüge, verfahrbare Oberschränke oder kippbare Spiegel helfen, den Alltag zu meistern. Manchmal sorgen bereits kleine, kostengünstige Änderungen wie Haltegriffe oder Bewegungsmelder für mehr Wohnkomfort.

Nach dem Vortrag führte Karl Standecker durch die Ausstellung des Projekts Wunian (Wohlfühlen im Alter zu Hause) und zeigte anhand konkreter Beispiele, wie sich das Gehörte praktisch umsetzen lässt.
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