Vortragsabend zum Thema „Todschick – Wege zur globalen Gerechtigkeit“
Wohlstand auf Kosten anderer

Vermischtes
Hahnbach
11.11.2016
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"Todschick - Wege zur globalen Gerechtigkeit" lautete das Thema eines Vortragsabends, den Pfarrgemeinderatssprecher Markus Hubmann im Hahnbacher Pfarrsaal eröffnete. Referent war Dr. Helmut Kollhoff, Vorsitzender der Eine-Welt-Station Amberg.

Mit großer Leidenschaft beschäftigte er sich mit der Frage, warum es (noch) keine globale Gerechtigkeit gibt. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern auf und machte deutlich, dass ein großer Teil des materiellen Wohlstands auf der Ausbeutung von Menschen auf anderen Kontinenten beruht.

Mit provozierenden Filmsequenzen stellte er die Zuhörer vor die Frage, wie sie damit umgehen, "Menschen als wirtschaftliche Kollateralschäden leiden oder sterben zu lassen". Er forderte auf zum Perspektivenwechsel und zum Dahinterschauen. Denn die daraus resultierende Empörung setze Kräfte frei zum Umdenken und zum nachhaltigeren Handeln und Konsumieren. "Eine gerechtere Welt ist möglich", sagte Kollhoff, "deshalb gibt es keinen Grund, nicht dafür zu kämpfen." Dazu zeigte er auch mögliche Ansätze auf, als Bürger Einfluss auf die Kommunalpolitik zu nehmen, um ausbeuterische Arbeit zu verhindern.
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