Frauenbund übergibt Spende an das Leitungsteam des Hirschauer Seniorentreffs
200 Euro, aber Mangel an Männern

Eine freudige Überraschung bereiteten die Frauenbundvorsitzenden Irmgard Sellmeyer (vorne stehend, Zweite von rechts) und Gerlinde Siegert (vorne stehend, Vierte von rechts) dem Seniorentreff. Unter dem Beifall der Anwesenden überreichten sie an Maria Ott (vorne stehend, Dritte von rechts) und Irmgard Müller (vorne stehend, rechts) eine 200-Euro-Spende für ihre Vereinskasse. Mit dem Geld sollen neue Spiele angeschafft werden. Bild: u
Freizeit
Hirschau
26.04.2016
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Eine freudige Überraschung bereiteten die Frauenbundvorsitzenden Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert dem Leitungsteam und den Besuchern des Seniorentreffs. Unter Beifall überreichten sie an Maria Ott und Irmgard Müller eine 200-Euro-Spende für ihre Vereinskasse.

16 Jahre "guter Geist"


Ins Leben gerufen wurde der Treff 1985 vom damaligen Stadtpfarrer Edwin Völkl. Als Domizil dient seit der Gründung die Altentagesstätte im Katholischen Pfarrheim. Die Einrichtung steht jedoch allen Hirschauer Senioren, egal welcher Konfession, zur Verfügung. 16 Jahre lang - von Oktober 1985 bis 2001 - war Anna Pflaum der "gute Geist" des Treffs. Diese Rolle übernahm anschließend für elf Jahre Lydia Wisgickl, die von ihrem Mann Adolf tatkräftig unterstützt wurde.

Seit Oktober 2012 engagiert sich ein neunköpfiges Leitungsteam - ausnahmslos Frauen - für den Seniorentreff. Aktuell kommen dort jeden Donnerstag 25 bis 30 Seniorinnen für zwei Stunden zusammen, mitunter ist auch ein Mann dabei. Ihnen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem Körper, Geist und Seele in gleicher Weise angesprochen werden. Um den Körper zu trainieren, bietet Hildegard Siegert alle zwei Wochen "Gymnastik am Stuhl" an. Unterstützt wird sie von Marianne Wild. Der Geist wird geschult beim Gedächtnistraining. Dafür sind Irmgard Müller und Luise Hübner zuständig. Die Spielenachmittage werden von Maria Ott und Maria Fruth gestaltet. Eine besondere Lieblingsbeschäftigung der Besucher ist das Singen. Die Singstunden, die von Gisela Witt und Elisabeth Wender geleitet werden, tun der Seele gut.

Beide übernehmen regelmäßig auch das Vorlesen von unterhaltsamen und fröhlichen Geschichten und Texten. Unterstützt werden sie dabei von Renate Duksch. Eine Stunde lang wird jeweils fleißig geturnt, gesungen, gespielt und geübt. Dann wird gemeinsam gemütlich geplaudert, bei Kaffee und Kuchen vom Rom-Bäcker aus Kemnath am Buchberg. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz. Fasching, Kirchweih, Ostern, der Advent oder der Nikolaustag sind willkommene Anlässe dafür. Sellmeyer und Siegert waren beeindruckt von der Vielfalt der Aktivitäten. Die Frauenbund-Spende komme auf jeden Fall in die richtigen Hände. Dafür bedankten sich Maria Ott und Irmgard Müller. Man werde dafür einige neue Spiele anschaffen. Nicht erfüllen kann der Frauenbund allerdings den Wunsch, den das gesamte Leitungsteam hat: Gefragt wären mehr Männer in der Treff-Runde.
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