Hirschauer Bürgermeister beteiligt sich an Aktion Rollentausch
Falk, der Strudelbäcker

In der Werkstatt der Holzwerkgruppe des BRK-Seniorenheims St. Barbara machte sich Bürgermeister Hermann Falk nützlich beim Bau von Vogelhäuschen und dem Kolorieren von Holzvögeln, die die Senioren nächstes Wochenende beim Weihnachtsmarkt zum Kauf anbieten (von links): Gisela Witt, Josef Kohl, Bürgermeister Hermann Falk, Richard Nagler, Toni Pirzer und Julia Wenzel. Bild: u
Freizeit
Hirschau
21.11.2016
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Das BRK-Seniorenheim St. Barbara ist eine für die Stadt Hirschau segensreiche und unverzichtbare Einrichtung. Davon ist Bürgermeister Hermann Falk mehr denn je überzeugt. Bei der Aktion Rollentausch absolvierte er nämlich ein halbtägiges Schnupperpraktikum in dieser Einrichtung.

Zum zehnten Mal waren Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens eingeladen, in einer sozialen Einrichtung zu hospitieren. Bürgermeister Falk ließ sich nicht zweimal bitten, die Arbeit im St.-Barbara-Heim hautnah kennenzulernen. Falk fühlt sich eigenen Angaben zufolge dem Seniorenheim eng verbunden. Er habe größten Respekt vor der Arbeit in der Altenpflege und den vielen Ehrenamtlichen, die sich um die Bewohner kümmern.

Bei seinem Dienstantritt wurde er von Heimleiterin Astrid Geitner über die aktuellen Belegungs- und Mitarbeiterzahlen informiert. Demnach ist das Haus voll, sind alle 70 Plätze belegt. Die Bewohner werden von 69 Mitarbeitern im Drei-Schicht-Betrieb betreut. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bringen sich mit jährlich rund 2000 Stunden ein und kümmern sich auf vielfältige Weise um die Heimbewohner. Eine dieser Ehrenamtlichen ist Zenta Bauer. Sie spannte den Praktikanten gleich beim Apfelstrudelbacken ein. Mit den anderen Mitgliedern der Kochgruppe war Hermann Falk eine Stunde lang am Schälen, Schnipseln, Teigdrehen, Backen und schließlich auch am Essen.

Nach dem Küchendienst ging es in die Werkstatt der Holzwerkgruppe. Dort waren Gisela Witt und Julia Wenzel dabei, unter Anleitung der ehrenamtlichen Chefs Josef Kohl und Toni Pirzer Vogelhäuschen zu bauen und Holzvögel zu kolorieren. Sie werden beim Hirschauer Weihnachtsmarkt zum Verkauf angeboten. Der Rathaus-Chef machte gleich mit, schnappte sich einen hölzernen Vogel und bemalte ihn akribisch. Falks handwerkliches Geschick war auch gefordert, als er einer Gruppe von Betreuern und Heimbewohnern unter Leitung von Margareta Lacher beim Fertigen von Adventsgestecken und Weihnachtsartikeln half. Der Bürgermeister hatte die Zeit auch zu Gesprächen mit Bewohnern und Mitarbeitern genutzt. Der Heimleiterin hatte er Erfreuliches zu berichten: Durch die Bank sei ihm bestätigt worden, dass sich die Bewohner sehr wohl und gut aufgehoben fühlen. Über das Preis-Leistungs-Verhältnis habe allgemeine Zufriedenheit geherrscht. Sein Fazit: "Jetzt kann ich noch besser nachvollziehen, warum unser Heim 2014 und 2015 in die Focus-Liste von Deutschlands Top-Pflegeheimen aufgenommen wurde."
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