Pyrotechniker geht auf Landkreis-Tour
Zündende Tipps

Feuerwerksbatterien müssen sicher stehen, so der Rat des Fachmannes Armin Hase, der seine Batterien mit Klebeband absolut wackelfrei auf Bierbänken festgeklebt hat. Bild: gf
Freizeit
Hirschau
29.12.2015
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Ja, is denn scho wieder Silvester? Einen kleinen Vorgeschmack auf das Feuerwerk zum Jahreswechsel gab es bereits am Sonntagabend auf dem Festplatz in Illschwang und einen Tag später im Sportpark Hirschau. Pyrotechniker Armin Hase aus Einsricht gab beim Feuerwerks-Vorschießen Tipps für den richtigen Umgang mit Raketen und Böllern.

Fester und sicherer Stand


"Verwenden sie nur Feuerwerksartikel, die mit einer BAM-Nummer versehen sind", sagte der staatlich geprüfte Experte. Von der einschüssigen "Mandarinensonne" bis zum "Moonraker" mit 100 Zündungen oder gar zum mehr als 200fach bestückten Magazin namens "Hell Night" reichten die Demonstrationsböller, die Armin Hase aufgebaut hatte. Wichtig sei, so der Pyrotechniker, dass man Raketen oder Böller nicht in der Hand zündet und dass Batterien, die mehrere Raketen enthalten, aber nur einmal angezündet werden müssen, einen festen und sicheren Stand haben.

Hase warnt vor Billig-Feuerwerk, das gleich hinter der Grenze zu haben sei. Hauptproduzent von Feuerwerkskörpern sei China, nur knappe zehn Prozent würden in Deutschland hergestellt. Boden- und Höhenfeuerwerke dürfen nur an Personen verkauft werden, die mindestens 18 Jahre alt seien. Abgebrannt werden dürfen Feuerwerke nur am 31. Dezember und 1. Januar. Schlag auf Schlag oder besser Schuss auf Schuss ging es dann bei der Pyrotechnik-Schau in Hirschau. Zum schon vorhandenen Nebel kam dann noch der Rauch der abgebrannten Raketen dazu, so dass das farbige Feuerwerk kaum mehr zu bestaunen war.
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