Rück- und Ausblick der Hirschauer Wanderfreunde auf Volkswandertag
Wieder über den Monte

Freizeit
Hirschau
17.08.2016
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Die Wanderfreunde Hirschau veranstalteten in ihrem Gerätehaus ihr von der Familie Renner organisiertes Helferessen. Der Vorstand um Vorsitzenden Felix Fischer hatte alle Mitglieder eingeladen, die zum großen Erfolg des 46. Internationalen Volkswandertags beigetragen hatten. Bei ihnen bedankte sich 2. Vorsitzender Christian Renner für ihren tollen Einsatz. Natürlich nutzten die Anwesenden den Termin zur Manöverkritik.

Dieses Jahr mussten die Aufbauteams und Streckenwarte besonders hart arbeiten, weil ihnen der viele Regen am Vortag schwer zu schaffen machte. In diesem Zusammenhang monierte ein Teichbesitzer, dass durch Fahrzeugbewegungen nahe der Verpflegungsstelle ein Weiherablauf verstopft worden sei. Manfred Kindzorra nahm sich daraufhin der Sache an und stellte den ordnungsgemäßen Zustand wieder her. Vor allem aber konnte er aufgrund von fotografierten Reifenspuren nachweisen, dass der Schaden nicht durch den Wanderverein, sondern durch ein zeitgleich agierendes Holzfuhrwerk verursacht worden war. Bei der Veranstaltung selbst herrschte zwei Tage lang optimales Marschwetter.

750 Teilnehmer


Manfred Flierl hatte konkrete Zahlen parat: 330 aktive Wanderer am Samstag, 420 am Sonntag, in der Summe genau 750 Teilnehmer und damit die zweithöchste Beteiligung seit Beginn der exakten Erfassung im Jahr 2009. Ganze sieben Wanderer hätten zum Rekord gefehlt. Überraschend hoch waren die Teilnehmerzahlen auf den kürzeren Strecken. Aber auch die 95 Wanderer auf der 20-Kilometer-Strecke stellten ein tolles Ergebnis dar. Vorstandsmitglied Willi Gevatter erläuterte, dass die Langstrecken von vielen Wanderern gelobt wurden. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die neue Internetseite des Vereins (www.wanderfreunde-hirschau.de), auf der es neben aktuellen Informationen auch viele Bilder vom Wandertag zu sehen gibt. Ein brisantes Thema sprach 2. Vorsitzender Christian Renner in seiner persönlichen Rückschau an: "Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, genügend Helfer zur Durchführung des Wandertages zu finden."

Mehr Übersicht schaffen


Die beiden Streckenwarte zeigten sich überrascht, dass einige Wanderer an der Streckentrennung Probleme hatten, die langen Routen zu finden. Das habe den neuen Teilnahmerekord für die 20-Kilometer-Strecke verhindert. Manfred Kindzorra schlug vor, künftig Stempelstelle und Streckentrennung zu entzerren, um mehr Übersicht zu schaffen. Michael Flierl versprach, dass die Strecken im kommenden Jahr wieder über das Gipfelplateau des Monte Kaolino führen werden. Notwendig dafür sind frühzeitige Gespräche mit dem SCMK wegen der Skilift-Benutzung.

Kassenverwalterin Carmen Renner regte an, für das kommende Jahr die Wandertagswerbung zu intensivieren. Über den neuen Internetauftritt stünden viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung, zum Beispiel über die DVV-Wanderseite. Die Besonderheit der Streckenführung über den Monte-Gipfel könnte zu einem Artikel im DVV-Kurier genutzt werden. Schließlich ging es an das von Familie Geilersdörfer aus Schalkenthan zubereitete Essen. Die Anwesenden waren sich einig, dass dieses Helferfest ein krönender Abschluss für einen gelungenen Volkswandertag war, der das ganze Team zusammengeschweißt hat.
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