Hirschauer Musikzug erreicht bei Oberstufen-Wertungsspiel Prädikat "mit ausgezeichnetem Erfolg"
Jury-Urteil: Besser geht’s nicht

Allen Grund zum Jubeln hatten Musikzug-Dirigentin Annette Pruy-Semsch (stehend, Zweite von rechts) und ihre 40 Orchestermitglieder (sitzend rechts), nachdem Jury-Vorsitzende Tanja Berthold (stehend, Zweite von links) das Wertungsspiel-Ergebnis bekannt gegeben hatte: Höchstwertung - mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Bild: u
Kultur
Hirschau
12.05.2016
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"Dem Wertungsspiel in der Oberstufen sehe ich positiv entgegen. Die beiden Stücke klappen wunderbar." Voller Zuversicht erwartete Musikzug-Dirigentin Annette Pruy-Semsch die Prüfung. Ihr Optimismus war nicht unbegründet. Das Orchester bestand den Test mit ausgezeichnetem Erfolg, der bestmöglichen Beurteilung.

Hirscha. (u) Vier Blasorchester waren zum Wertungsspiel des Nordbayerischen Musikbunds in Pettendorf angetreten, darunter der Musikzug . Wie schon beim Osterkonzert galt es für Annette Pruy-Semsch, bei der Orchesterbesetzung kurzfristig umdisponieren. Schlagzeuger Georg Rumpler musste absagen. Für ihn sprang Konstantin Hofmann in die Bresche.

Als Auftaktstück präsentierten die Hirschauer das Konzertwerk "Enchanted Spaces" von Samuel Hazo - ein Stück, das den Musikern wegen der ständigen Taktwechsel höchste Konzentration und Aufmerksamkeit abverlangte.

Der strahlende Beginn dieser Komposition führt hin zu musikalischen Bildern von großen Weiten und der Schönheit der Natur des Städtchens Decorah in Iowa. Wie Ebbe und Flut wechseln mächtige Klänge der Blechbläser und lieblicher Charme der Holzbläser. Dem Orchester gelang es mit dem Stück eindrucksvoll, die Herrschaftlichkeit der Berge und Flüsse, die Kultur und das Stadtbild dieses bezaubernden Ortes zu verkörpern.

Mit dem zweiten Stück "Blue Hole" von Thomas Asanger entführte der Musikzug die Jurymitglieder in das tückische und wundersame Unterwasserreich des mystischen Tauchgebiets vor der Küste des mittelamerikanischen Staates Belize. Mit einer sensibel wie mitreißend gestalteten Darbietung gelang es dem Ensemble, die Faszination und die atemberaubende Schönheit des Naturphänomens erlebbar zu machen. Beide Stücke wurden mit Bravour gemeistert.

Dann wurden Pruy-Semsch und ihre 40 Orchestermitglieder eineinhalb Stunden auf die Folter gespannt, ehe Juryvorsitzende Tanja Berthold (Kreisdirigentin Bad Kissingen) das Ergebnis bekannt gab: Höchstwertung - mit ausgezeichnetem Erfolg. Die Musiker jubelten, egal ob sie das erste Mal beim Wertungsspiel dabei oder schon Routiniers waren. Pruy-Semsch: "Ich bin stolz auf jeden einzelnen Musiker."
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