25 liebe- und fantasievoll gestaltete Krippen waren im Erdgeschoss des
Alpenländisch bis orientalisch

Lokales
Hirschau
03.12.2015
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Rathauses zu bewundern. Bereits zum 19. Mal präsentierte der CSU-Ortsverband beim Hirschauer Weihnachtsmarkt diese Ausstellung.

(u) Die Organisation lag wie im Vorjahr in den Händen des stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden Martin Merkl. Dass die Schau nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt hat, bewiesen die Besucherzahlen. Zwei Tage lang herrschte dichtes Gedränge in den Rathausgängen. Die Besucher sahen dort heimatliche Krippen genauso wie alpenländische und orientalische, die elf private Aussteller zur Verfügung gestellt hatten. Sechs von ihnen kamen aus der Stadtgemeinde Hirschau, je einer aus Altenstadt, Aschach, Schnaittenbach, Vilseck und Weiden.

Besucher geben Geld

Wie immer hatten die Besucher keinen Eintritt zu entrichten, sondern wurden um Spenden gebeten. Am Ende befanden sich 300 Euro im bereitgestellten Sparschweinchen. Auch bei der 19. Ausstellung blieb der CSU-Ortsverband der Tradition treu, den Erlös einer sozialen Einrichtung zukommen zu lassen. Dieses Mal kam das Geld der Caritas-Sozialstation zugute. Martin Merkl betonte, dass es der CSU ein Anliegen sei, nicht eine überregionale Organisation mit der Spende zu bedenken, sondern bedürftige Hirschauer zu unterstützen, bei denen die Not nicht unbedingt offensichtlich ist. Die Caritas-Sozialstation helfe gerade diesen Bedürftigen mit einem Fahrdienst zur Amberger Tafel. Für dessen Finanzierung sei die Spende gedacht.

Erlös für Sozialstation

Zusammen mit der Ortsvorsitzenden Birgit Birner und Stadtratsfraktionssprecher Dr. Hans-Jürgen Schönberger übergab Merkl die 300-Euro-Spende an den ehrenamtlichen Geschäftsführer der Sozialstation, Diakon Richard Sellmeyer. Dieser bedankte sich für die Zuwendung und bestätigte, dass die Sozialstation diesen Dienst seit einigen Jahren anbietet. Derzeit nehmen ihn fünf Hirschauer Haushalte in Anspruch. Die Betroffenen werden zur Abholung der Lebensmittel dienstags und donnerstags nach Amberg gebracht.

Merkls Dank galt den Ausstellern genauso wie den zehn CSU-Mitgliedern, die beim Auf- und Abbau mitgeholfen oder zwei Tage lang als Aufsicht die Ausstellung betreut hatten. Aber auch die Besucher, die einen kleinen Obolus entrichtet hatten, vergaß er nicht. Der Publikumszuspruch sei für ihn Ansporn, auch zum Weihnachtsmarkt 2016 eine Krippenausstellung auf die Beine zu stellen.
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