90-Grad-Kurve in Ortsmitte Hirschau entschärft - Dank an Bürger
Jetzt kriegen alle die Kurve

Vor Ort bedankten sich Hirschaus Bürgermeister Hermann Falk (rechts) und Martin Stichelstiel vom Landratsamt Amberg-Sulzbach (links) zusammen mit Wolfgang Braun (Zweiter von links) vom gleichnamigen Bauunternehmen bei Wolfgang Rumpler (Zweiter von rechts). Er hatte sein altes Gebäude direkt am Kurvenrand in der Ortsmitte von Massenricht abbrechen lassen und den Neubau so weit zurückversetzt, dass die ehemalige 90-Grad-Kurve deutlich entschärft werden konnte. Sie macht nun mehr nur eine leichte Biegung und i
Lokales
Hirschau
16.12.2014
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In Massenricht ist eine leidige Gefahrenstelle verschwunden. Die 90-Grad-Kurve in Ortsmitte konnte entschärft werden. Und zwar, weil ein Privatmann einen Teil seines angrenzenden Grundstücks dafür hergegeben hat.

Schon bei der Bürgerversammlung auf der Rödlaser Berghütte 2010 hatte Wolfgang Rumpler angeboten, ein Stück seiner Fläche abzutreten, damit diese gefährliche Situation behoben werden kann. Die unübersichtliche Kurve barg jahrzehntelang Risiken für die Verkehrsteilnehmer, die immer wieder auch zu Unfällen führten. Der Abbruch des unmittelbar an der Engstelle stehenden Wohnhauses und ein zurückgesetzter Neubau schufen nun die Voraussetzungen für eine gravierende Verbesserung.

Finanzierung durch Landkreis und Stadt

Der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Hirschau hatten das Angebot zum Grunderwerb im Kurvenbereich 2013 dankend angenommen und planten den Ausbau und die Verbreiterung des Straßenverlaufs. Vor wenigen Tagen hat die Baufirma Braun die Maßnahme jetzt abgeschlossen. Der Landkreis finanzierte den Straßenausbau, die Stadt den Umbau des begleitenden Gehwegs. Vor Ort bedankten sich Bürgermeister Hermann Falk und Martin Stichelstiel von der Kreisverwaltung zusammen mit Wolfgang Braun vom gleichnamigen Bauunternehmen bei Wolfgang Rumpler.

Dieser stellte laut Falk "uneigennützig seinen Grund zur Verfügung, um den neuralgischen Straßenverlauf in der Ortschaft Massenricht zu entschärfen". "Die neu geschaffenen Sichtverhältnisse und der breiter angelegte Kurvenradius tragen zu einer geräumigeren und übersichtlicheren Verkehrssituation bei", lobte der Bürgermeister die Verbesserung.

Verkehrsgerechter Ausbau

Wünschenswert und wichtig sei aus Sicht der Stadt sowie der Massenrichter, Rödlaser, Ober- und Untersteinbacher Bürger ein verkehrsgerechter Ausbau der Kreisstraße AS 18 zwischen Ehenfeld/Sportplatz und Massenricht und dann weiter in Richtung Freihung. Der Begegnungsverkehr zweier landwirtschaftlicher Fahrzeuge ist laut Falk auf der ungenügend breit ausgebauten Trasse nicht möglich. Schon bei "normalen" Pkw sei das schwierig.
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