Adventure-Golfanlage

Die Mitglieder der CSU-Fraktion und Bürgermeister Hermann Falk informierten sich vor Ort über den neuen Adventure-Golfplatz am Fuße des Monte Kaolino (von links): 3. Bürgermeister Peter Leitsoni, Monte-Geschäftsführer Christian Reil, die Stadträte Josef Luber, Franz Birner, Bärbel Birner, Kerstin Ackermann und Christian Gnan, Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Stadtrat Hermann Gebhard, Bürgermeister Hermann Falk und Stadträtin Birgit Birner. Bild: u
Lokales
Hirschau
29.09.2014
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Der Freizeitpark Monte Kaolino ist um eine Attraktion reicher. Als Neuheit gibt es am Fuße des Sandriesen einen in den Berg integrierten mobilen Adventure-Golfplatz mit 18 mit Quarzsand aufgefüllten Spielbahnen aus Kunstrasen.

Finanziert wurde die rund 300 000 Euro teure Anlage von der "Monte Kaolino GmbH", gebaut von der Firma "Tourgreen". Dass die in dieser Form in der Oberpfalz einzigartige Einrichtung eine echte Bereicherung für den Freizeitpark darstellt, davon überzeugten sich die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Dr. Hans-Jürgen Schönberger und Bürgermeister Hermann Falk vor Ort. Als kompetenter Informationspartner stand der ehrenamtliche Geschäftsführer der "Monte Kaolino GmbH", Christian Reil, zur Verfügung.

Holpriger Start

Er berichtete, dass der Start des Bauvorhabens etwas holprig verlaufen sei und sich die Fertigstellung verzögert habe. Ursprünglich hätte die Anlage schon Ende der Pfingstferien fertig sein sollen. Nach Genehmigung des Bauantrages seien noch Finanzierungsgespräche zu führen gewesen. Außerdem habe es gegolten, die künftige Rechtsform sowie weitere organisatorische Fragen zu klären.

Der "Monte Kaolino GmbH" seien zwei Angebote namhafter Firmen vorgelegen. Auf Empfehlung der österreichischen Firma "Input" habe man die Firma "Tourgreen" mit der Bauausführung beauftragt. Im Lauf der Bauarbeiten habe sich gezeigt, dass man eine richtige Entscheidung getroffen habe. Auftretende Probleme, wie die Errichtung der Stützwände, die in ihrer aufgelockerten und strukturierten Form ein gutes Erscheinungsbild abgeben, seien bestens gelöst worden. Optimal gelungen seien die Abtreppungen und Winkelstützen.

Insgesamt könne man von einer gelungenen Gestaltung des Geländes sowie einer ansprechenden und interessanten Gestaltung der Spielbahnen sprechen. Optimal sei die Zusammenarbeit mit den heimischen Firmen AKW und Gebrüder Dorfner gewesen. Auf dem Quarzsand rolle der Golfball hervorragend. Im Gegensatz zu Minigolfanlagen seien in den Adventure-Golfplatz größere natürliche Hindernisse wie Baumstämme und Felsen eingebaut.

Ab dem 15. August seien zwölf Bahnen bespielbar gewesen. Man habe ein "Softopening" veranstaltet. Dabei habe man für den Spielbetrieb notwendige Verbesserungen ausloten können, zum Beispiel die optimale Einstellung der Beleuchtung und die Personalplanung. Bei gutem Wetter seien nahezu 150 Golfspieler unterwegs gewesen. Auch der Nachtbetrieb werde gut angenommen.

Die Beschattung werde durch Baumpflanzungen erfolgen. Die 1,30 Meter breiten Wege seien mit Golfcarts gut befahrbar und auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Anlage sei mit Ruhebänken, Getränkeautomaten und einer wartungsfreien WC-Anlage ausgestattet. Im Eingangsbereich werde man eine Pizzaverkaufsstelle und zusätzliche Sitzflächen schaffen. CSU-Fraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger machte den Betreibern das Kompliment, dass der Adventure-Golfplatz den Besuchern schon bei der Anfahrt zum Freizeitpark ein positives Gesamtbild vermittle.

Wanderverein unterstützt

Das Interesse der CSU-Vertreter galt nicht nur dem Golfpark. Erfreut nahmen sie die sehr gute Frequentierung der Sommerrodelbahn zur Kenntnis. Reil berichtete, dass die Bergaufstrecke sehr pflegeintensiv sei. Beim SC Monte Kaolino sei man dankbar, dass man dabei vom Wanderverein unterstützt werde. Als zufriedenstellend bezeichnete er die Ertragssituation des Hochseilgartens. Man beschäftige dort vier Vollzeit- und eine Reihe von Teilzeitbeschäftigten auf 450-Euro-Basis. Dagegen könne man mit den Erträgen des Kiosks nicht zufrieden sein.

Kritisch äußerte sich Reil zum Spielplatz. Nach Meinung des SC Monte Kaolino und der Monte GmbH sei dieser falsch konstruiert und liege ungünstig. Der aus dem Spielplatz rieselnde Sand sei kaum in den Griff zu bekommen. Man sei ständig am Kehren. Man sollte über einen Rückbau oder eine Verlegung nachdenken.

Reil schlug vor, auf der gegenüberliegenden Seite des Spielplatzes die Terrasse des Cafés um die Ecke zu ziehen. Er plädierte zudem für eine Beleuchtung des Gehweges vom Monte bis zur Kreisstraße AS 18. Christian Reil: "Wir haben noch viele Ideen parat für die Weiterentwicklung des Freizeitparks und würden diese gerne mit Sitz und Stimme in ein Beratungsgremium einbringen.
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